Umstellung G1 von T-Mobile auf Orange

Da wir vom Veranstalter T-Mobile auf T-Mobile gesperrte Geräte bekommen haben und ich trotz mehrmaligem Nachfragen keinen Freischaltcode bekommen habe, musste ich mich nun selbst um ein SIM-Unlock kümmern. Die Testaktion ist vorbei und wir mussten die SIM-Karten zurückgeben. Es gibt eine Reihe von Anbietern solcher Services, aus Kostengründen hab ich mich für einen entschieden, der nur 17,5€ kostete und die Abwicklung über PayPal erledigte. Innerhalb von 5 min lieferte dieser Dient den funktionierenden Code per Mail.

Der nächste Schritt war ein Datenpaket bei Orange, dem Mobilfunkanbieter meines Vertrauens (gezwungenermaßen, wegen 2-Jahre Knebelvertrag), zu erweben. Leider ist da Orange etwas teurer, bei Drei hätte es günstigere Angebote gegeben. Ich hoffe, ich komme mit 250MB / Monat aus. Ein netter Aspekt war, dass ich das Datenpaket auch mitten im Abrechnungsmonat freischalten lassen konnte, aber nur aliquot zahle, wobei mir das volle Volumen zur Verfügung steht.

Der letzte Schritt war noch das Eintragen eines neuen APN, um auch Zugang vom freigeschalteten G1 ins Internet und nicht nur zum Mobilfunknetz zu bekommen. Hier hat mir dieser Link bei den Einstellungen geholfen. Nochmal zum mitschreiben:

Orange Web
Name: orange
APN: web.one.at
Proxy: leer
Port: leer
Username: web
Password: web
Server: *
MMSC: http://mmsc.one.at/mms/wapenc
MMS proxy: 194.024.128.118
MMS port: 8080
MCC: 232
MNC: 05
APN type: default
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Orange MMS

Name: Orange mms
APN: mms.one.at
Proxy: leer
Port: leer
Username: mms
Password: mms
Server: *
MMSC: http://mmsc.one.at/mms/wapenc
MMS proxy: 194.024.128.118
MMS port: 8080
MCC: 232
MNC: 05
APN type: mms

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Jetzt funktioniert alles gut und ich bin weiterhin glückliche Benutzerin eines G1.

Zeitschriftenbeitrag: “Risiken von E-Voting”

Mein Beitrag für das wissenschaftliche Journal Informatik-Spektrum (Springer Verlag), der das Problem bei E-Voting und den Vorteil von Papierwahlen (siehe auch Aktion papierwahl.at) zusammenfasst:

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Risiken von E-Voting – Sicherheit und Probleme elektronischer Wahlen
Zeitschrift Informatik-Spektrum
Verlag Springer Berlin / Heidelberg
ISSN 0170-6012 (Print) 1432-122X (Online)
Kategorie HAUPTBEITRAG
DOI 10.1007/s00287-009-0341-x
Fachgebiete Informatik
SpringerLink Date Freitag, 3. April 2009
pdf_iconPDF (181,7 KB)

Zusammenfassung E-Voting ist ein sehr kontroverses Gebiet. Die Wahlbeteiligung nimmt kontinuierlich ab, weshalb einige Politiker meinen, ein Allheilmittel entdeckt zu haben: Internetwahlen als zusätzliche Wahlmethode. Obwohl IT-Experten und Datenschutzrechts-Spezialisten sich gegen elektronische Wahlen aussprechen, wird es in Österreich bei der kommenden Wahl der Österreichischen HochschülerInnenschaft im Frühling 2009 dennoch einen Echtwahlversuch mit Internetwahlen geben. Die Vorteile von E-Voting wie Erhöhung der Wahlbeteiligung durch zusätzliche Wahlkanäle und Kostenersparnis wurden allerdings durch Studien bereits entkräftet: Durch elektronische Verfahren seien vielmehr die Wahlrechtsgrundsätze gefährdet und die Transparenz des Wahlvorgangs ginge verloren, meinen Kritiker.

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PS. Danke Michaela Chiaki Ripplinger von communicate for you fürs Korrekturlesen!

Neuer Job, neues Glück – bei HP!

Nach etwas mehr als zwei Jahren im “Staatsdienst”, habe ich mich vom BMLV+S getrennt und bin auf die gute Seite der Macht gewechselt – wieder mal vom Kunden zum Lieferanten, wie ich es damals bereits beim Wechsel von der Telekom Austria zu Knallgrau gemacht habe. Bei diesem Wechsel hat sich allerdings auch eine großzügige berufliche Weiterentwicklung vollzogen, da ich nun nicht mehr als Senior-Software-Entwickler, sondern als Software Architekt bei Hewlett-Packard arbeite, zum Teil auch im Pre-Sales-Bereich.

Vom Fleck weg überzeugt hat mich das super moderne Büro mit ergonomischen Tischen und Dockingstations mit Monitoren etc. für die Mitarbeiter-Notebooks …

… und das Konzept des sogenannten “e-clubs”, ein Bereich, in dem gratis Frühstück angeboten wird, gratis Kaffee (u.a. Lavazza!) und als Socializing-Bereich dient.

HP bietet eine Reihe von Benefits für seine Mitarbeiter wie neue Firmen-Smartphones, Mitarbeiterpreise bei Hardware, gestütztes Essen in den Eurest-Kantinen im Euro-Plaza

… Duschen für Jogger und Radfahrer, Betriebsarzt, Mitarbeiterkonditionen bei diversen Firmen, Firmenveranstaltungen (am ersten Tag hab ich einen roten HP-Sweater wegen einer Kampagne geschenkt bekommen!) und vieles mehr. Hier sind noch mehr Fotos vom Office (hier auch von Dieter) zu finden.

Teleworking wird bei HP groß geschrieben, wobei viele Mitarbeiter sogenannte “mobile Arbeitsplätze” bekleiden. Somit ist Homeoffice möglich und wird auch gefördert – so auch bei mir. Ein Gleitzeit-Modell bietet flexible Arbeitszeiten. Auf den ersten Blick also ein fabelhafter Arbeitgeber!

Kompetente Mitarbeiter haben sich am Anfang um mich bemüht und mir bei den bürokratischen Hürden geholfen. Ein Mentoring-Programm hat mir einen “Großen Bruder” bei HP geschenkt, der sich um mich kümmert ;) . Neue Projekte warten schon auf mich und ich bin gespannt, wie es weiter gehen wird.