Ö1 Beitrag: Radiokolleg – Software in Frauenhand

Pionierinnen der Informatik (1-4). Gestaltung: Anna Masoner

Anna hat für Ö1 eine vierteilige Beitragsreihe zum Thema Frauen in der Informatik erstellt und unter anderem mich dafür interviewt.

Hier der gesamte Beitrag:

(ich komme etwa ab Minute 46)

Der Teasertext:

Alan Turing, John von Neumann und Konrad Zuse: die Erfindung des Computers, wird meist als eine Geschichte großer Männer dargestellt. Dass auch Frauen an der Entwicklung der ersten speicherprogrammierbaren Rechenmaschinen beteiligt waren, wird gern übersehen. Eine Ausnahme bildet die Englische Adelige Ada Lovelace. Im 19. Jahrhundert arbeitet sie gemeinsam mit dem Mathematiker Charles Babbage an einer mechanischen Rechenmaschine.

Sie wird deshalb gerne als erste Programmiererin bezeichnet, bevor es überhaupt den Computer gab. In den 1940er Jahren befand sich die Entwicklung der ersten Programmiersprachen und der Software für die riesigen Rechenmaschinen häufig in Frauenhand. Das Programmieren galt damals als Nebensache, eine Tätigkeit in der mathematisch interessierte Frauen brillieren konnten. Mit zunehmender auch wirtschaftlicher Bedeutung der Computerprogrammierung, entwickelte sich das Coden jedoch zur gut bezahlten Männerarbeit.

Die Tradition setzt sich bis heute fort. An Österreichs technischen Universitäten und Fachhochschulen studieren kaum 20 Prozent Frauen Informatik. Der von Zahlen besessene Hacker und technikaffine Nerd ist in unserer Gesellschaft beinahe per Definition ein Mann. Wieso entscheiden sich so wenig Frauen für einen technischen Beruf? Welche Konsequenzen hat der Gender Gap in der Informatik? Und wie lässt sich der Frauenanteil erhöhen?

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