Howto: AWS beanstalk custom subdomain with HTTPS

How to configure my (tomcat) webapp running on AWS elastic beanstalk with an SSL certificate available at my custom subdomain https://mysubdomain.chatbotsagency.com/healthcheck

elastic_beanstalk_logo[1]

Why AWS?
– you can host your (tomcat) webapp on AWS beanstalk for free*
– you get a free SSL cert from AWS
– Problem: no HTTPS on elastic beanstalk URLs by default

Why not Heroku?
– Heroku has HTTPS out of the box, but…
– Heroku is super nice when building directly from github, but if you need some custom modifications or have a custom build process, beanstalk is more flexible

Needed steps for configuration:

Steps

1. create new SSL cert for HTTPS (via AWS, it’s free!)
– for e.g. “mysubdomain.chatbotsagency.com”
+ validation via email
-> create new free SSL certificate for your custom subdomain

2. setup app (e.g. tomcat webapp) at beanstalk
– during setup: set custom domain “Environment settings” – Name & Domain
-> setup new beanstalk environment at http://mysubdomain.us-west-2.elasticbeanstalk.com
– opt. check webapp with URL http://mysubdomain.us-west-2.elasticbeanstalk.com/healthcheck (tomcat apps runs on /healthcheck)

3. setup subdomain forwarding at your own domain provider
– CNAME mysubdomain.chatbotsagency.com -> mysubdomain.us-west-2.elasticbeanstalk.com
-> app runs at: http://mysubdomain.chatbotsagency.com
– opt. check webapp with URL http://mysubdomain.chatbotsagency.com/healthcheck

4. my beanstalk environment: configure LB
– configure – scaling -> load balancing: enable

5. my beanstalk environment: configure HTTPS
– Network Tier – Load Balancer
– Secure listener port: 443
– SSL certificate ID: pick your new SSL cert “mysubdomain.chatbotsagency.com”
– “Apply”

6. opt. beanstalk configure SSL for direct access
– configuraion – instances – EC2 key pair

7. EC2 instance – adapt security group, add ports
– add 80 (http), 22 (ssh), 443 (https)
– opt. 8080, 8443 (tomcat)
– opt 3306 (mysql)

My webapp runs on beanstalk (tomcat) with an SSL cert to my custom subdomain:
-> https://mysubdomain.chatbotsagency.com/healthcheck


* if eligable AWS EC2 free tier

Huawei Watch im Test

Letztens wurde ich gefragt, ob ich die neue Huawei Watch testen möchte, und wer mich kennt, weiß dass ich gerne neue Gadgets in die Finger bekomme. Also habe ich nun dieses Android Wear-Produkt für ein paar Wochen testen können.

Als die ersten Smartwatches auf den Markt kamen, dachte ich mir als Early Adopter, ich brauche unbedingt eine und zwar sofort, war dann aber doch recht enttäuscht, als ich die Motorola Moto 360 und die Apple Watch bei Freunden bestaunen konnte, denn die erste Generation dieser Geräte kostete recht viel und konnte dann aber doch recht wenig. Also war ich auf die nächsten Generationen der Smartwatches gespannt.

Ein kurzer Blick auf die Android Wear Seite von Google zeigt, dass schon viele andere Hersteller wie TAG Heuer, Fossil, Casio, LG, Asus und Sony auf diesen Hype aufgesprungen sind und auch bereits neuere Generationen produziert haben. Smartphones werden (wieder) immer größer, somit ist eine Mini-Version am Handgelenk nur die logische Folge für die praktische Verwendung und Integration dieser Tools in den Alltag.

 

Huawei Watch Unboxing

Die Huawei (gesprochen “(h)Wau-wi”) Watch kommt in verschiedenen Ausführungen mit edel verarbeiteten Metallarmbändern oder in Leder- oder sportlichen Versionen. Ich konnte zwischen einer dekadenten Metallvariante (Rosé-Gold beschichtetes Edelstahlgehäuse und Metall-Gliederarmband) und einem schlichten schwarzen Gehäuse mit passendem Lederarmband wählen und suchte mir letztere aus.

IMG_20160404_111421

Was zunächst stark aufgefallen ist, war die edle und aufwändige Verpackung. Das Wearable kommt in einer hübschen Verpackung wie ein Verlobungsring vom Juwelier.

IMG_20160404_111554

Für mich persönlich finde ich die Uhr eine Spur zu groß (42mm Durchmesser) und zu dick (11.3 mm) am Handgelenk, aber ich bin es auch nicht gewohnt, Uhren zu tragen und habe sie etwas störend empfunden (Gesamtgewicht 60.5 g, 47 g Korpus), allerdings gefällt mir das runde Design im Gegensatz z.b. zur Apple Watch sehr.

Um die Smartwatch verwenden zu können, muss man zunächst die Android Wear-App auf dem zugehörigen Handy (Android oder iOS!) installieren, denn die Smartwatches selbst haben keine SIM-Karte und funktionieren (derzeit noch) nur mit passendem Handy. Also schnell installiert und über Bluetooth verbunden und schon konnte die Uhr mit meinem Handy kommunizieren.

Huawei Watch im Alltag

Ein gewöhnungsbedürftiger Punkt ist, dass Eingaben ohne Tastatur und nur mit Sprache möglich ist. Also steht man da und spricht mit seiner Uhr, was irgendwie komisch ist, vor allem, wenn sie einen nicht sofort “versteht”, andererseits fühlt man sich etwas wie in “Knight Rider” ;)

Ein weiterer Nachteil ist, dass die Smartwatch ohne Handy nur beschränkt einsetzbar ist, denn die Notifications wie auch GPS-Position und Telefonanrufe funktionieren nur mit drahtlos verbundenem Handy. So kann man z.b. nicht einfach mit der Uhr alleine einen Lauf machen, denn die GPS-Route wird dabei nicht aufgezeichnet und man bekommt auch keine Benachrichtigungen.

Jene Funktionen, die sozusagen “offline” verwendet werden können, sind Schrittzähler, Wecker, optischer Pulsmesser (nicht kontinuierlich sondern nur punktuelle Messung) und natürlich die Anzeige des Datums/Uhrzeit. Durch ein verbautes WLAN-Modul können aber einige Apps auch ohne Handy verwendet werden wie etwa Google-Suche oder Übersetzung.

Im Alltag haben sich recht schnell auch einige weitere Schwächen der Uhr gezeigt: So hält der Akku leider nur 1-2 Tage (300 mAH), je nachdem, wie viel man die Android Watch benutzt. Bei starkem Sonnenlicht kann man das Display nicht besonders gut lesen und trotz Mikrofon fehlt der dazugehörige Laufsprecher, um etwa telefonieren zu können, denn für letzteres braucht man ein Bluetooth-Headset.

Trotzdem macht die Uhr total Spaß und ist sehr praktisch! So kann man direkt am Handgelenk Benachrichtigungen empfangen und über die Google Spracherkennung auch direkt beantworten…

IMG_20160406_203001
Notification mit Facebook-Usergesicht

…weiters ist es recht spannend, so seinen Bewegungsaufwand im Alltag zu verfolgen, etwa wie viele Schritte man so macht, wenn man den ganzen Tag zuhause verbringt oder wie viele Kalorien man bei einem 30-Minuten-Lauf so verbrennt.

IMG_20160410_124233
Ergebnis nach einem 6km Lauf beim Vienna City Staffel-Marathon

Die Auflösung des Displays ist sehr hoch (AMOLED 400×400 mit 286 ppi) – iPhone-User würden dazu “Retina-Display” sagen. Es ist auch sehr praktisch (allerdings manchmal etwas störend), dass man direkt auf das Handgelenk die App-Notifications erhält und so nicht etwa das vibrierende Handy aus der Hosentasche ziehen muss. Auch nett, ist dass man aus vielen verschiedenen “Watch-Faces” wählen kann.

Etwas gewöhnungsbedürftig ist auch, dass einem die Uhr ständig “zuhört”: Wenn man schnell etwas suchen will oder jemandem texten will, muss man lediglich “OK Google …” sagen und die Uhr macht, was man ihr befiehlt.

Apps, die ich größtenteils verwendet habe, waren LIKE A HIPSTER und Hungry?, Google Now, Fitness-Apps/Pulsmesser, Wetter-Apps, Chat-Apps, Google Music (via Bluetooth mit Lautsprecher verbinden!), Google Translate und Google Navigation. Ein interessantes Feature ist auch der Fernauslöser der Kamera am Handy mittels Smartwatch.

Hardware

Aufgeladen wird die Uhr mittels USB-Kabel, das per Magnet andockt, kontaktloses Aufladen (Induktion) wurde leider nicht verbaut. Das Display ist hinter Saphir-Glas geschützt. Weiters ist das Gerät mit einem Speicher von 512MB RAM (als lokaler Musikspeicher und für Offline-Daten der Apps) und mit Gyroskop, Beschleunigungsmesser und Barometer für Fitness-Messungen ausgestattet.

Was ich bei der Huawei Watch nicht so ganz verstehe ist, dass sie nur einen Knopf hat, den man nur drücken kann, im Vergleich zu der Apple Watch, die zwar auch nur einen Hardware-Knopf hat, den man aber auch drehen kann, um zu scrollen. Wenn man schon einen Knopf verbaut, würde ich dem, wie bei gewöhnlichen Uhren auch, gleich mehrere Funktionen geben (z.b. Herausziehen des Knopfes), aber den Knopf lediglich zum Ein- und Ausschalten des Display bzw. des Geräts zu verwenden, erscheint mir etwas verschwenderisch. Das Samsung Gear S2 enthält z.b. hat eine Lünette als Eingabealternative.

Dafür werden einige gewöhnungsbedürftige “Wrist-Gestures” unterstützt, mit denen man einhändig durch z.b. eine Liste scrollen kann. Das Problem dabei ist, dass man jene Gesten auch aktiviert, wenn man z.b. sich leicht gestikulierend mit jemandem unterhält.

Warten auf Updates

Zu diesem Zeitpunkt teste ich die Huawei Watch mit Android 5.1.1. Mit dem Update von Android 6 soll allerdings der bereits verbaute Laufsprecher aktiviert werden …

… und andere Features wie eine simple Tastatur nachgeliefert werden:

Was auch noch kommen soll, ist ein Doze-Mode zum Batteriesparen und andere Android 6 Features wie auch neue Gesten:

 

Fazit

Mein Fazit bisher: Ambivalent.

Contra:
– teuer
– kurze Akkulaufzeit (1-2 Tage)
– einige Hardware-Features fehlen: GPS, SIM-Karte, Umgebungslichtsensor, Klinken-Ausgang, Induktionsaufladen etc.

Pro:
– fancy!
– Design / Display
– Benachrichtigungen am Handgelenk

Ob die moderne Huawei Watch tatsächlich den saftigen Preis von fast 350€ Wert ist, muss also jeder für sich selbst entscheiden. Ich jedenfalls freue mich auf zukünftige Generationen der Smartwatches!

Weiters werde ich einen Artikel über das Marshmellow Update schreiben! So stay tuned :)

Andere Reviews

blog.huawei.at

Huawei Watch im Test: Luxuriöse Smartwatch mit Macken

Android-Wear luxuriös verpackt

Aus der Serie “Ich bin Ingenieur, ich kann das”: Wie man sein Nexus 4 repariert

keep-calm-and-trust-me-i-m-an-engineer-74[1]Als Ingenieur hab ich keine Scheu davor, Geräte und Maschinen auseinander zu nehmen. Die  Eingeweide von Computern und Notebooks sind mir bestens bekannt, meine Vespa kenne ich auch nackt, letztens musste der Geschirrspüler dran glauben und alles, was zu schrauben war, habe ich in meiner Wohnung selbst erledigt. Allerdings ist es ein wenig spannender, ein Smartphone auseinander zu nehmen, weil alles super filigran ist und auf kleinstem Raum angeordnet.

Nach dem ich wiedermal das Display meines Handies durch Ungeschick zerbrochen habe, dieses mal aber leider nicht nur das Glas, sondern das gesamte Display, habe ich auf Ebay nach einem Ersatzteil gesucht und bekam es “prompt” nach einem Monat aus China geliefert. Natürlich ist man da skeptisch, wenn man ein Nicht-Originalersatzteil aus dem Land der aufgehenden Sonne geliefert bekommt, aber das macht es um so spannender. Nachdem ich mir bereits das Nexus 5 als Nachfolger gekauft hatte und das Ersatzteil gerade mal 35€ kostete, hatte ich nichts zu verlieren, denn ein zerstörtes Nexus 4 ist nichts mehr wert und eine Versicherung hatte ich nicht (jetzt schon!).

Also, Ersatzteil angekommen, alle winzigen Schrauendreher bereitgelegt und es kann schon los gehen!

Auf YouTube findet man diese Anleitung von Fixez.com, an die ich mich weitgehend gehalten habe:

Man braucht einen Föhn zum Erweitern des Metalrahmens. Weiters einen Kreuzschraubendreher und einen Torx T5 in Barbie-Größe, letzteren hatte ich bereits von einer anderen Reparatur, ich glaube an meiner Digitalkompaktkamera, bereits in meinem Tool-Sortiment. Außerdem ist es sinnvoll, das Gerät mit einem Plektron oder ähnlichem aus Plastik zu öffnen und nicht wie ich mit einem Buttermesser, dann hinterläßt man weniger sichtbare Spuren auf dem Gerät.

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Die Reparatur hat etwa eine Stunde gedauert und ich denke, wenn ich das regelmäßig machen würde, könnte man das Gerät wohl in 10 Minuten reparieren. Ein Spaß war es allemal und der Patient hat überlebt und strahlt wieder in gewohntem Glanz.

mechanical_engineer

Ein Plädoyer gegen Outsourcing

cats-phone[1]

Nachdem ich immer und immer wieder mit Argumenten für Outsourcing – oder auch “Near-/Off-Shore Development” oder wie man es auch immer nennen schönreden möchte – überschwemmt werde, möchte ich nun ein für alle mal klarstellen: Outsourcing ist eine schlechte Idee.

In meiner Heimat, der Software-Entwicklung, bedeutet Outsourcing, dass die Entwicklung (oder ein Teil davon) an einen meist geografisch deutlich entfernten und preislich (zumindest auf den ersten Blick) äußerst begünstigten Ort ausgelagert wird. Nicht zu selten kann es sich dabei um eine (Tochter-)Firma in einer indischen (in Bangalore haben IBM, HP, Accenture etc. Niederlassungen), kanadischen, irischen oder einer auch (nah-)östlichen Stadt handeln. So kann man sich Software in vermeintlich lukrativen, weil anfangs deutlich kostengünstigeren, (Sub-)Unternehmen erstellen lassen.

Warum überhaupt?

Nicht selten wird outgesourced, da das Know-How im eigenen Unternehmen fehlt und ebenso die Zeit, dieses aufzubauen. So werden als Quick’n’Dirty-Alternativen Dienstleister engagiert, die das Gewünschte anbieten und mit einem Stundensatz bestechten, der bei vielleicht nur einem Drittel von dem in Österreich/Deutschland liegt. Auf dem Prinzip der Auslagerung basiert ja eigentlich die gesamte IT-Branche, da Aufträge an andere vergeben werden und gern für ein fertiges Produkt inkl. Gewährleistung gezahlt wird – ein sowieso vollkommen veralteter Gedanke, Software als in sich abgeschlossenes Werk zu betrachten. Denn Software lebt! Wird Software nicht mehr weiterentwickelt, stirbt sie fast augenblicklich.

Häufig wird Outsourcing so eingesetzt, dass billige “Fachkräfte” eingekauft werden, um einen Engpass im Unternehmen auszugleichen. So wird ein Teil der Entwicklung dann vielleicht nach Bangalore ausgelagert, aber das Management bleibt in Wien. Dabei werden aber oft einige Kosten nicht mitgerechnet, wie der Mehraufwand in der Qualitätssicherung, der Kommunikation oder der (Wieder-)Eingliederung des Know-Hows in das Unternehmen. Kurzfristig lassen sich sehr wohl Kosten reduzieren, aber langfristig halst man sich ein teures Problem auf, das man vermeiden hätte könnten.

Die Lüge

Was häufig bei Outsourcing zugunsten der hübsch niedrigen Zahlen für den Entwicklerstundensatz vergessen wird, ist:

  • Persönliche Kommunikation kann NICHT ersetzt werden.
    Im Sinne von Scrum sitzt das Entwickler-Team möglichst im selben Zimmer.
  • Kulturelle Unterschiede zwischen Entwicklern unterschiedlicher Länder.
    Das bedeutet vor allem Arbeitsmoral und Loyalität.
  • Verständigungsprobleme aufgrund unterschiedlicher Sprachen.
  • Der immer unterschätzte Koordinationsaufwand.
    Wenn wir Entwickler schon schwer verstehen, was das Marketing will, obwohl wir beim selben Meetingraum sitzen…
  • Know-How-Verlust.
  • Höherer Planungsaufwand.
    Auch nach Fertigstellung des Projektes zur Reintegration ins auftraggebende Unternehmen.
  • Enorme Qualitätssicherungskosten.
    Zumindest das Userinterface muss erneut wieder von einem deutschen Native Speaker überprüft werden. Rechtschreib- und Grammatikfehler werden nicht erkannt.
  • Verlust des informellen Informationsaustausches.
    Plauderei beim Mittagessen etc.
  • Schlechtes Image.
    Die Zeiten, als Outsourcing noch als gute Möglichkeit gewertet wurde, sind definitiv vorbei.
  • Verlagerung der Wirtschaftsleistung weg ins Ausland.
    Besonders gefällt mir die Beschreibung bei der Vergabe des Negativpreises des Unwort des Jahres (und das war schon 1996!):
    Imponierwort, das der Auslagerung/Vernichtung von Arbeitsplätzen einen seriösen Anstrich zu geben versucht”

Outsourcing macht meines Erachtens nur Sinn, wenn:
– es sich nicht um das Kerngeschäft des Unternehmens handelt,
– es ein in sich abgeschlossenes englischsprachiges Projekt handelt (und alle “Externen” auch gut Englisch können),
– nicht agil entwickelt wird (allerdings sowieso eine Todsünde – Ich schlafe ja bekanntlich mit dem Agilen Manifest unter dem Kopfkissen. Und das ruhig und sehr zufrieden).

Machen wir es richtig!

Die Alternative zu Outsourcing liegt somit auf der Hand: Aufbau eines qualifizierten (agilen) Teams als eigene Abteilung oder Subunternehmen in unmittelbarer Nähre zum Produktmanagement statt Ausgliederung. Sollen einzelne Mitarbeiter (kurzfristig) ersetzt werden, dann können das gern externe sein, die sich aber möglichst stark ins Team integrieren (Anwesenheit). Outsourcing sollte nur im äußersten Notfall in Erwägung gezogen werden, und am besten nicht mal dann. Lieber qualifizierte Software-Entwickler einladen und Know-How im eigenen Unternehmen aufbauen. Versteht mich nicht falsch, ich bin nicht eine, die glaubt, dass ihre Mitarbeier nur dann arbeiten, wenn ich sie sehe. In einem gut eingespielten Team kann Homeoffice durchaus üblich sein… aber das zu erörtern sprengt nun hier wohl den Rahmen.

Ich liebe und lebe agile Software-Entwicklung und arbeite gern eng mit meinen Mitarbeitern, Kollegen und Kunden zusammen. Als Scrum-Master kenne ich die Vorteile von Transparenz, Kommunikation und Innovation und bringe diese täglich zum Einsatz.

Naja. Und falls jemand diesbezüglich eine Beratungsleitung von mir in Anspruch nehmen möchte… Nun ja, ihr wisst ja, wo ihr mich findet. ;)

Update: Ein weiterer Artikel im Standard gegen Outsourcing in öffentlichen Vergabeverfahren http://mobil.derstandard.at/1397520665108/Sozialpartner-Oeffentliche-Auftraege-nicht-an-Billigstbieter

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Nexus 4 vs. Galaxy Nexus

Nun ist es schließlich doch so weit, dass das neueste Nexus (Nexus 4, dieses mal von LG statt Samsung) den Weg in meine nach Technik geifernden Hände gefunden hat.

nexus

Der Grund fürs Wechseln: Beim Galaxy Nexus ist mir innerhalb der letzten einundhalb Jahre, die ich es hatte, zweimal das Gorilla-Glass-Display gesprungen, obwohl es mir aus nicht allzu hoher Höhe aus der Hand gerutscht ist. Das Display zu tauschen kostet beim Galaxy Nexus allerdings satte 200€ (da nicht nur das Glas, sondern auch die angebrachte Platine und somit eigentlich fast das gesamte Grät getauscht wird), deswegen habe ich beim zweiten Glasbruch entschieden, doch ein neues Gerät zu kaufen.

Der aufmerksame Leser kann sich wohl noch an meinen Artikel Galaxy Nexus vs. Nexus S erinnern, deswegen möchte ich auch hier einen Vergleich anstellen:

  • Beeindruckend war vor allem der Preis, denn ich hab das Nexus 4 bei einem Angebot um 330€ gekauft. Das Galaxy Nexus kostet jetzt neu noch immer etwa das Gleiche.
  • Das Nexus 4 ist selbstverständlich wieder deutlich schneller als das Galaxy Nexus, hat ein besseres Display und einen ausdauernderen Akku.
  • Wovor ich schon von Freunden gewarnt worden bin: Die Hinterseite des Nexus 4 bestehlt auch aus Glas und ist daher besonders rutschig (beim Galaxy Nexus war die Hinterseite hübsch ergonomisch geformt und hatte eine Struktur), allerdings hat mein Nexus 4 zwei kleine Knubbeln (die gibts erst ab einer neueren Version), die den Sound der unten gelegenen Lautsprecher verbessern und außerdem die Unterseite nicht ganz so rutschig machen.
  • Wie es bereits keine herausnehmbare Micro-SD-Karte gibt, kann man nun beim Nexus 4 nicht mal mehr schnell den Akku austauschen, da das Gerät komplett verarbeitet ist.
  • Das Nexus 4 arbeitet mit einer Micro-SIM statt einer normalen SIM-Karte – da musste ich mal schnell die Schere zücken ;)
  • Die Kamera vom Nexus 4 kann jedenfalls nur besser werden, da die vom Galaxy Nexus leider nicht so besonders war.
  • Auf das Wireless Charging (über Induktion) bin ich auch noch sehr gespannt :)

Wem das nicht gereicht hat, hier gibt es noch weitere 19 gute Gründe, um vom Galaxy Nexus auf das Nexus 4 umzusteigen. Hübsche Vergleichsbilder  gibt auf engadget.

Beim Handy-Neueinrichten hat mir übrigens wieder meine Checkliste geholfen.

SyBase: List Constraints to Foreign Key

select
fko.name    "Foreign key name",
par.name    "Referenced table name",
fk1.name || ' -> ' || pk1.name "Reference 1",
fk2.name || ' -> ' || pk2.name "Reference 2",
fk3.name || ' -> ' || pk3.name "Reference 3",
fk4.name || ' -> ' || pk4.name "Reference 4"
from
sysobjects      tab                                       join
sysconstraints  con on tab.id        = con.tableid        join
sysobjects      fko on con.constrid  = fko.id             join
sysreferences   ref on con.constrid  = ref.constrid       join
sysobjects      par on par.id        = ref.reftabid  left join
---- 1. Column
syscolumns      fk1 on ref.fokey1    = fk1.colid and
ref.tableid   = fk1.id        left join
syscolumns      pk1 on ref.refkey1   = pk1.colid and
ref.reftabid  = pk1.id        left join
---- 2. Column
syscolumns      fk2 on ref.fokey2    = fk2.colid and
ref.tableid   = fk2.id        left join
syscolumns      pk2 on ref.refkey2   = pk2.colid and
ref.reftabid  = pk2.id        left join
---- 3. Column
syscolumns      fk3 on ref.fokey3    = fk3.colid and
ref.tableid   = fk3.id        left join
syscolumns      pk3 on ref.refkey3   = pk3.colid and
ref.reftabid  = pk3.id        left join
---- 4. Column
syscolumns      fk4 on ref.fokey4    = fk4.colid and
ref.tableid   = fk4.id        left join
syscolumns      pk4 on ref.refkey4   = pk4.colid and
ref.reftabid  = pk4.id        -- Et cetera...
where
tab.type = 'U'      and
fko.name = 'FOREIGN_KEY_NAME' and
fko.type = 'RI'

no comment ;)

Nexus S

Hiermit möchte ich mein neues Nexus S in der Familie begrüßen.
smartphone parade

Eindruck

Was sofort auffällt, ist das große Display und die schmale, konkave Verarbeitung. Das Telefon ist etwa so schwer wie ein iPhone4, reagiert sehr schnell, liegt gut in der Hand.

Das neue Betriebssystem Android 2.3 hat im Gegensatz zu 2.2 kaum Erweiterungen, außer dem Fffffffupp beim Wechsel in Standby .

Das Nexus S kommt mit zwei Kameras (Frontkamera und eine 5MP mit LED-Blitz), unterstützt WLAN Standard N und die NFC-Funktion – eine Freude für alle Geeks. Zudem werden InEar-Kopfhörer mitgeliefert. Man kann das Display mit zwei Fingern bedienen (Multitouch) z.b. Zoomen im Browser vgl. iPhone.

Übrigens kann ich MyBackup Pro nur wärmsten empfehlen. Nicht nur, dass man online/offline Backups machen kann, man kann auch ALLES von einem Android aufs andere übertragen, also alle Apps, Einstellungen, SMS, etc.

Nachtrag: Was mir auch sehr gut gefällt, ist, dass das Gerät sehr schnell hochfährt, in ca. 15sec. Außerdem dürfte der Akku länger halten als bei vergleichbaren Smartphones, konkrete Werte hab ich aber noch nicht.

Nachteile

Keine erweiterbare SD-Karte. Was hat sich Google wohl dabei gedacht. Mal schauen, ob man mit den eingebrauten 16GB auskommen kann.

Die Tastatur. Vom G1 war ich eine Hardware-Tastatur gewohnt, mit der man (blind) schnell schreiben konnte und die mir nun abgeht. Das erste, das ich getan habe, war die Autovervollständigung, automatische Großschreibung und Wortvorschläge auszuschalten. Allerdings haben darauf schon Android-Entwickler reagiert und die App “Swype” (Registieren auf beta.swype.com) herausgebracht, mit der Eingaben viel einfacher sind.

Außerdem geht mir die Notification LED vom G1 ab. Dafür gibt es aber auch eine App “Back Light Notifications” (man braucht aber einen Kernel mit BLN mod).

Fazit

Ein sehr modernes Phone mit dem aktuellsten Betriebssystem direkt vom Mutterschiff Google, was den Vorteil hat, dass man sich immer über Software-Aktualisierungen freuen kann.

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ps. Angry Birds ist gratis im Android Market ab 2.1 verfügbar ;)