My C​onferences 2016

This year I gave a bunch of different talks, mainly on these three topics:

  • Ionic & AngularJS
  • Chatbots
  • E-Voting
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Speaking at the WebClearks Meetup

Here you’ll find a list of the 20 meetups and  conferences I was talking at:

– Vienna 12.12. Panel Discussion Female Founders

– Online 7.12. BotsCamp “Lessons learned creating a virtual personality” Video Slides

– Riga 1.12. DevTernity “Insights into Chatbot Development – Implementing Cross-Platform Chatbots” Video Slides

– Wien 28.11. CryptoParty Meetup “Risiken von E-Voting” Slides

– Wien 24.11. Vienna Valley Meetup “Chatbots vs. Apps – An Overview” Slides

– Wien 5.11. DevFest “Insights into Chatbot Development – Implementing Cross-Platform Chatbots” Video Slides

– Brussels 1.11. Startup Live Seminar “The Austrian Chatbot Ecosystem” Slides

– Wien 27.10. Privacy Week “Data Security And Privacy Of Chatbots” Video Slides

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– Wien 24.10. Web Clerks Meetup “Best Practices At Implementing A Cross Platform Chatbot” Slides

– Austin 28.9. Talkabot “A Success Story – Mica, the Hipster Cat Bot” Video Slides

– Linz 11.9. Ars Electronica “Chemistry of Intelligence” (Panel) Video

– Wien 19.7. Austrian Startup Stammtisch (Panel) “Product Launch – the first step in rocket science”

– Wien 28.6. Demo Night Meetup (Show Case / Demo)

– Wien 24.6. Vienna Bots Meetup “A Success Story – Mica, the Hipster Cat Bot”

– Berlin 13.7. TOA Satelite Meetup (Podium Pascale)

– Wien 11.5. AngularJS Meetup “Simple Mobile Development With Ionic” Slides

– Wien 27.4. ViennaJS Meetup “Simple Mobile Development With Iconic” Video Slides

– Bratislava 17.3. Rubyslava Meetup “From Java to AngularJS (without pain)” Video

– JQuery 5.12. Conf Berlin “From Java to AngularJS (without pain)” Slides

Zeitschriftenbeitrag: “Risiken von E-Voting”

Mein Beitrag für das wissenschaftliche Journal Informatik-Spektrum (Springer Verlag), der das Problem bei E-Voting und den Vorteil von Papierwahlen (siehe auch Aktion papierwahl.at) zusammenfasst:

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Risiken von E-Voting – Sicherheit und Probleme elektronischer Wahlen
Zeitschrift Informatik-Spektrum
Verlag Springer Berlin / Heidelberg
ISSN 0170-6012 (Print) 1432-122X (Online)
Kategorie HAUPTBEITRAG
DOI 10.1007/s00287-009-0341-x
Fachgebiete Informatik
SpringerLink Date Freitag, 3. April 2009
pdf_iconPDF (181,7 KB)

Zusammenfassung E-Voting ist ein sehr kontroverses Gebiet. Die Wahlbeteiligung nimmt kontinuierlich ab, weshalb einige Politiker meinen, ein Allheilmittel entdeckt zu haben: Internetwahlen als zusätzliche Wahlmethode. Obwohl IT-Experten und Datenschutzrechts-Spezialisten sich gegen elektronische Wahlen aussprechen, wird es in Österreich bei der kommenden Wahl der Österreichischen HochschülerInnenschaft im Frühling 2009 dennoch einen Echtwahlversuch mit Internetwahlen geben. Die Vorteile von E-Voting wie Erhöhung der Wahlbeteiligung durch zusätzliche Wahlkanäle und Kostenersparnis wurden allerdings durch Studien bereits entkräftet: Durch elektronische Verfahren seien vielmehr die Wahlrechtsgrundsätze gefährdet und die Transparenz des Wahlvorgangs ginge verloren, meinen Kritiker.

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PS. Danke Michaela Chiaki Ripplinger von communicate for you fürs Korrekturlesen!

Radio Netwatcher: Kann eVoting die Wahlzelle ersetzen?

Ich bin nach dem Beitrag für Ö1 Digital.Leben schon wieder im Radio! (Dieser Beitrag ist auch auf papierwahl.at zu finden)

Einzelsendung: Radio Netwatcher vom 6.3.2009 – q/talk, Di, 24.2., 20.00: “Kann eVoting die Wahlzelle ersetzen?” auf Radio ORANGE 94.0

Gerda Marx Universität Wien, Staatsrecht und Robert Krimmer e-voting.cc haben mit mir als Vertreterin der Gegenbewegung papierwahl.at im Rahmen der Podiumsdiskussion q/talk der q/uintessenz “Demokratie 2.0 oder wenn Wahlcomputer für uns wählen” über E-Voting debattiert. Moderiert hat Georg Markus Kainz. Die ersten 55 Minuten des Talks wurden im Rahmen dieses Beitrags ausgestrahlt. Die zweite Hälfte kommt im nächsten Beitrag von Radio Netwatcher.

Hier das MP3 oder als Stream vom Radiobeitrag zum Anhören (ich komm ca ab der 18. Minute).

e-voting qtalk

Meine Teilnahme an der Podiumsdiskussion von q/uintessenz

Dieser Artikel findet sich in leicht abgeänderter Form auch auf papierwahl.at

E-Voting q/talk Facebook

Beim letzten q/talk von q/uintessenz am 24.2. zum Thema “Demokratie 2.0 oder wenn Wahlcomputer für uns wählen” (Event auf Facebook) im Wiener Museumsquartier habe ich als Repräsentantin von papierwahl.at mit Gerda Marx Universität Wien, Staatsrecht und Robert Krimmer e-voting.cc im Rahmen einer Podiumsdiskussion über E-Voting debattiert. Moderiert hat Georg Markus Kainz.

Die Veranstaltung war sehr gut besucht und es gab viele Publikumsfragen, wodurch auch die Dauer von zwei Stunden deutlich überzogen wurde. Für mich persönlich war es eine Premiere, da ich bisher zwar einige (wissenschaftliche) Vorträge und neuerdings auch Interviews gegeben habe, Diskussionen haben aber ein gewisses Überraschungselement, das sehr herausfordernd ist.

Es gibt Fotos, Audio- und Videomitschnitte, die aber noch überarbeitet werden müssen, daher erst in kurzer Zeit verfügbar sind. Ein Radiobeitrag wird demnächst als Spezialausgabe der Sendung Netwatcher in Wien auf Radio ORANGE 94.0 kommen. Hier ein Foto von den Zuschauern, andere Materialien folgen noch.

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[via Netwatcher]

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q/uintessenz auf Facebook

E-Voting-Pressekonferenzen der ÖHs

Zu den elektronischen ÖH-Wahlen gibt es wieder neue Informationen (dieser Beitrag ist auch auf papierwahl.at zu lesen):
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Vertreter der E-Voting-befürwortenden ÖHs der MUW, der VETMED Wien sowie der WU Wien haben sich heute zu einer Pressekonferenz versammelt – genau am selben Ort und zur selben Zeit, aber einen Tag vor der Pressekonferenz der E-Voting-kritischen ÖHs der TU Wien, Uni Graz und TU Graz morgen. Die zweite Pressekonferenz “Datenmissbrauch bei E-Voting” war schon einige Tage früher angekündigt gewesen als die der Befürworter, daher handelt es sich um einen politischen Coup, um die Aufmerksamkeit von der kritischen PK abzulenken.

Zudem gehören heute alle drei ÖH-Vertreter Julia Straub, Manfred Buchner und Georg Haider der ÖVP-nahen ÖH-Fraktion AktionsGemeinschaft an, die nun Hahns Vorhaben deutlich unterstützen. Dass die befürwortenden ÖH-Vertreter von keinen technischen Unis kommen, da diese E-Voting ablehnen, ist auch bemerkenswert.

Bei der heutigen PK kam eigentlich nicht besonders viel Neues hervor, außer die üblichen Argumente und vagen (technischen) Angaben zu den ÖH-Wahlen. Es wurde klar gezeigt, dass die ÖHs keine einheitliche Meinung zu der Durchführen der Wahl haben. Interessant war auch das Statement der Vertreter der ÖHs, da alle drei beteuerten ihre Stimme über bei den kommenden Wahlen elektronisch abzugeben, was einen kleinen Widerspruch zu dem Ursprungsnutzen darstellt, da die Internetwahl immer als Wahlkanal für Studierende im Ausland argumentiert wird.

Die ÖHs der Uni Wien, TU Wien und TU Graz rufen zu einer regen Teilnahme an der morgigen Pressekonferenz im Wiener Café Landtmann um 10:00 auf.

Nachtrag: Hier eine Review der zweiten Pressekonferenz Datenmissbrauch bei E-Voting – ÖHs und Zeger gegen E-Voting

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Zum selben Thema kam heute ein Statement der Grünen Wien: E-Voting nicht tragbar für die kommende ÖH-Wahl.

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E-Voting
zum Vergrößern klicken. Quelle derStandard.at

Heute kam ebenfalls ein Bericht heraus, der die Sicherheitslücken des E-Voting-Systems des spanischen Herstellers Scytl (gesprochen “Saitl”) beleuchtet. Das Wahlverfahren dieser Firma, das bereits in Großbritannien und Finnland eingesetzt wurde, soll in Österreich in leicht abgeänderter Form eingesetzt werden:

“Begleitend zu den Wahlen wurden in Großbritannien und Finnland unabhängig voneinander Evaluierungen durchgeführt – jedoch mit dem Ergebnis, dass das System für geheime Wahlen “nicht geeignet” ist, weil es Mängel und Sicherheitslücken aufweist [..] In den Evaluierungen wurde festgestellt, dass das Verfahren nicht funktioniert, denn trotz Verschlüsselung könne nachverfolgt und herausgefunden werden, welche Person welche Stimme abgegeben hat.”

Der Artikel betont zudem nochmals den Interessenkonflikt, der durch die Zertifizierung des E-Voting-Systems durch das A-Sit besteht. Die Behörde, die maßgeblich an der Entwicklung der Bürgerkarte beteiligt war und daher ein hohes Interesse an der Verbreitung der Bürgerkarte hat, soll nun das System auf Herz und Nieren testen. Ob ein Prüfplan oder Zertifizierungsprotokolle offen gelegt werden, Wahlbeobachter an einer derartigen Zertifizierung teilnehmen dürfen und ob detaillierte Testergebnisse veröffentlicht werden, ist dadurch selbstverständlich fraglich.

das aus für e-voting in Ö?

wie heute auf papierwahl.at geschrieben, wird e-voting in österreich bis auf weiteres unter den parteien nicht mehr diskutiert. mal sehen, wie lange es in diese richtung gehen wird, denn der pilotversuch für e-voting bei den ÖH-wahlen wurde noch nicht endgültig abgesagt. ebenfalls schwebt nach wie vor im raum, dass online-wahlen für auslandsösterreicher eingeführt werden sollen.

zu diesem thema ein älteres lustiges video (teil zwei) aus The Daily Show über den einsatz wahlmaschinen in den USA 2006, das diebold wahlcomputer als transformer

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… und spielzeug-fisch-automat (oder wie das ding auch immer heißt) zeig.

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hier zu teil eins

via marc

arbeit, die auch spaß macht

in den letzen tagen war ich mit papierwahl.at ziemlich beschäftigt. viele postings sind von mir geschrieben worden, erklärende fixe pages (wie z.b. was ist e-voting?) sind entstanden und langsam nimmt die seite auch die form an, die ich mir in etwa vorgestellt habe. update: ein neuer header ist auch da

derzeit tut sich vor allem auf dem gebiet der wahlcomputer wahnsinnig viel in den USA (wegen dem showdown zu den präsidentschaftswahlen) und in deutschland (wegen des wahleinspruchs). ich bin mir auch sicher, dass es weiterhin immer wieder horrormeldungen geben wird… interessant, dass e-voting trotz all dieser niederlagen weiterhin vehement vorangetrieben wird…

da ich meine e-voting-postings weitgehend auf papierwahl.at beschränken werde, bitte ich natürlich jeden treuen leser auch um die abonnierung von papierwahl.at, am besten über RSS feed

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vielen dank für das tolle, zahlreiche feedback per email, twitter und im old-school-zweiaugengespräch! ich hoffe, dass es auch weiterhin rückmeldungen, lob, ganz neu: dank(!) und verbesserungsvorschläge geben wird. danke hierbei auch an marc für seine neue co-autorenschaft.

hiermit möchte ich auch gleich an alle e-voting-interessierte richten, die vielleicht auch gerne einen gastbeitrag schreiben würden. ich denke hierbei natürlich auch an beiträge, die e-voting positiv eingestellt sind (dabei richtige ich mich explizit an smi oder robert ;) )

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zu guter letzt, noch ein comic des Chaos Computer Clubs, das mir sehr gut gefällt, zum aktuellen thema wahlcomputer: Der Wahlschrank

hahn wegen e-voting drängen bei big brother award nominiert

bei den kommenden big brother awards ist unser schwarzer minister wegen seines drängens auf internetwahlen mit bürgerkarte bei den kommenden öh-wahlen in der kategorie Behörden und Verwaltung nominiert

Wissenschaftsminister Johannes Hahn [ÖVP]: E-Voting um jeden Preis:

Unermüdlich verfolgt Wissenschaftsminister Johannes Hahn das Projekt, bei den Hochschülerschaftswahlen E-Voting via Internet mittels Bürgerkarte einzuführen. Dass sich die eigentlich Betroffenen – die ÖH-Vorstände – seit Jahren gegen die Einführung von E-Voting aussprechen, ficht Hahn nicht an: Geht es doch darum, das seit Jahren untote Bürgerkartenprojekt wiederzubeleben und einen Präzedenzfall für künftige Nationalratswahlen zu schaffen. Ende September musste Hahn die Notbremse ziehen, da die Ausschreibung des E-Voting-Systems beeinsprucht wurde. Durch den Rückzug der Ausschreibung verhinderte Hahn zumindest, dass das Bundesvergabeamt sich näher mit den Gründen für die Einsprüche beschäftigt. Auch der Datenschutzrat hatte schwere Zweifel angemeldet: E-Voting könne die in der Verfassung verankerten fundamentalen Grundsätze einer freien, geheimen und persönlichen Wahl nicht erfüllen.

Bremsen lässt sich der österreichische Wissenschaftsminister weder vom Widerstand der Bürger noch von der eigenen Ungeschicklichkeit. Das Ministerium sieht seine E-Voting-Pläne auch nach dem Ausschreibungs-Flop weiterhin auf Schiene. Der hauptsächliche Grund für diese Beharrlicheit: Da der Anteil konservativer Stimmen unter den Briefwählern stets signifikant höher ist als unter der Gesamtwählerschaft, erwartet man denselben Trend auch beim E-Voting. Die Partikularinteressen einer Partei werden also über die in der Verfassung verankerten fundamentalen Grundsätze einer freien, geheimen und persönlichen Wahl gestellt.

übrigens ist auch die bundeswahlbehörde wegen der einführung der briefwahl nominiert worden! warum? bei briefwahlen – wie auch bei internetwahlen – ist das freie, geheime und persönliche wahlrecht gefährdet