Verlosung eines neuen N900!

Im Rahmen der Testaktion kann jeder der Blogger jeweils ein nicht gelocktes N900 an seine Leser verlosen, die das Gerät behalten dürfen!

Also, wer will von mir ein N900 geschenkt bekommen?

Eine Voraussetzung von meiner Seite ist, dass derjenige/diejenige, der/die das Gerät von mir erhält, auch benutzt, und nicht auf Ebay verkauft ;) und einen Gastbeitrag auf electrobabe.at schreibt.

Als Auswahlkriterium könnt ihr mir schreiben (als Kommentar hier, per Email, auf FB oder auf Twitter), was ihr alles für ein N900 tun würdet. Die Person mit der kreativsten/besten Antwort bekommt von mir das Gerät feierlich überreicht.

Deadline: 12.1.2010

ps. Peter verlost übrigens auch ein N900.

Konferenz

An der FH Hagenberg wird eine Konferenz stattfinden. Details werden am 12.1.2010 verlautbart.

Vorweg kann gesagt werden, dass die Konferenz an einem Wochenende stattfinde, wobei am Freitag QT (sprich [cute]) und Entwicklung auf Maemo im Vordergrund stehen werden, anschließend findet ein MobileMonday (am Freitag!) statt. Am Samstag sollen Workshops zu verschiedenen Themen stattfinden.

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Weiteres zum Nokia 900

Alle Tester

Neben mir, Peter Höflehner, Philipp Nagele und Helmut Hackl sind noch Markus aka fin und Vinzenz vom Metalab zur Testakton dazugestossen, die ich nun auch beim Stammtisch kennengerlernt habe. Sie stellen zwei Geräte im Metalab zum Testen bereit, falls jemand das N900 für ein paar Tage ausprobieren möchte.

Im Metalab wird zudem ein Hackathon von 29.1.-31.1. veranstaltet, wo in Gruppen oder allein live Apps gecodet werden.

Nachtrag zur Hardware

Das Gerät ist sehr schnell mit seinem 600 MHz Prozessor und 1 GB Arbeitsspeicher. Es hat einen extra Slot für Micro-SD Karten und das Highlight: ein Display mit 800×480 Pixel Auflösung, meiner Ansicht nach das Killerfeature, da es ein wirklich sehr schönes, nicht pixeliges Display ergibt. Es gibt zudem einen Stylus zum Tippen (wegen der hohen Auflösung, zum Browsen) und eine Zeiss Optik 5MP-Kamera mit Doppel-LED “Blitz“.

Durch das „resistive“ Display entsteht ein netter Nebeneffekt, bei dem sicher alle iPhone User grün vor Neid werden: Man kann einen Anruf im Winter entgegennehmen, ohne die Handschuhe auszuziehen ;)

Aber… es hat keinen Kompass (soll bei der nächsten Version mit Maemo 6 kommen), keinen Trackpoint (vgl. Sony Ericsson, G1) und die Akkulaufzeit ist kurzgesagt eine Katastrophe – hoffentlich eine der Kinderkrankheiten, an der alle neuen Smartphones leiden.

Software

Der Homescreen ist sehr nett. Es lassen sich (auch überlappend, wenn man das will) verschiedenste Widgets auf vier Screens platzieren. Das Hintergrundbild ist austauschbar. Man kann z.B. Kontakte mit Bildchen platzieren, oder den Media Player, Bookmarks, Apps u.s.w.

Übrigens bekommt man ähnlich wie bei Android (und nicht beim iPhone) Notifications in der oberen Leiste angezeigt, wenn man z.B. eine SMS, eine Chat-Nachricht oder Ähnliches bekommt.

Das Gerät bräuchte eigentlich zur Synchronisation mit dem PC die sogenannte Nokia PC Suite (lästig und nicht für Mac…), allerdings habe ich selbst die Software noch nicht installiert, da der Abgleich über meine “Google Mail Exchange Settings” ging (Kontakte und Kalender, aber kein Email. Danke für den Hinweis von Peter).

Weiters gibt es eine Shell (X-Terminal) für die Freunde der Commandline.

Das Handy hat einen Radio FM Sender (und Empfänger!), den man auch als HW-Ad-On für iPods kaufen kann, um z.B. über das Autoradio Musik vom Gerät abzuspielen.

Nokia Maemo bietet eine Karten App, allerdings geht mir persönlich Google Maps, vor allem die Öffi-Routen-Suche sehr ab. Geruchten zufolge sollen aber im Jänner Google Apps geliefert werden.

Chat- und VoIP-Konten wie Skype, Google Talk, Jabber, SIP können unter “Kontakte” out of the box integriert werden, man braucht keinen eigenen Client. Die Sprachtelefonie über Skype funktioniert übrigens hervorragend.

Apps

Zu den Apps gibt es leider nicht besonders viel zu sagen. Der OVI Store ist weiterhin noch nicht fertig (Hinweis: “Ovi Store for Maemo 5 – coming soon!”), aber es soll zukünftig lustige Apps geben, wie etwa, dass man das N900 mit der Wii Remote verbinden und Nintendo Spiele spielen kann. Durch den fehlenden Kompass sind allerdings Augmented Reality Apps eingeschränkt.

Derzeit gibt es über Maemo Select aber schon ein paar wenige Apps. Für WordPress gibt es eine App MaStory, die das bearbeiten erleichtern soll, da WordPress im Nokia-Browser nicht besonders bediehnbar ist (danke für den Hinweis von Peter). Das ForecaWeather Widget ist recht praktisch.

Bekannte Apps wie Fring, Qik und Facebook werden auch schon angeboten.

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ps. Telefoniert hab ich mit dem Gerät übrigens noch gar nicht ;)

pps. Hier ist ein weiterer Testbericht in der Futurezone zu finden, danke Vera für den Hinweis.

Nokia N900

Zusammen mit Helmut Hackl, Peter Höflehner und Philipp Nagele werde ich für ambuzzador und Nokia die kommenden Wochen das Nokia N900 testen. Alle Blog-Beiträge werden auf www.NokiaAppForum.com gefeatured.

An den aktivsten/interessiertesten Leser meines Blogs, der sich mit vielen Ideen rund um das N900 und neue Apps beteiligt, möchte ich dann das Gerät ebenfalls für ein paar Tage zum Testen vergeben.

Gegen Ende der Testaktion wird es einen Wettbewerb für Applikationen aus unterschiedlichen Bereichen geben. Im Februar folgt schließlich eine Mobile Developers Forum-Konferenz in Hagenberg rund um das Thema Maemo, an der ich ebenfalls teilnehmen werde.

Ich habe bereits bei der Testaktion fürs T-Mobile G1 und für das T-Mobile Pulse für ambuzzador und T-Mobile teilgenommen und bin mittlerweile Android-Jünger geworden. Daher bin ich auch sehr auf weitere Open Souce-Betriebssysteme für Mobiltelefone gespannt.

Ein kurzer Überblick über das N900

Vom Design und der Haptik gefällt mir das N900 schon mal sehr gut. Die herausschiebbare QWERTZ-Tastatur, die ich beim T-Mobile Pulse schmerzlich vermisst habe, ist beim N900 schmäler als beim G1, aber für zarte (Frauen-?)Finger gut zu bedienen. Das Gerät kommt mit einem 600 MHz Prozessor und 1 GB Arbeitsspeicher, einem 3,5-Inch Touchscreen mit mehreren Homescreens, einer 5MP-Carl Zeiss-Kamera, 32GB Speicher, WLAN, GPS, Quadband etc. und kleinen Spielereien, wie einem Ständer, sodass man das Gerät schräg aufstellen kann, um Filme zu sehen.

Das Gerät verwendet bereits den ab 2010 von der EU mittels Richtlinie geforderten Standard-Micro-USB-Anschluss.

Eine kleine Nerverei ist mir allerdings auch schon aufgefallen: Im Vergleich z.B. zum iPhone muss man auf das Display recht stark mit dem Finger Druck ausüben (“resistives” Display), damit die Geste erkannt wird.

Das Gerät kommt nicht mit Symbian als Betriebssystem, wie bei Nokia SmartPhones üblich, sondern mit dem Linux-Betriebssystem Maemo 5, das opensource ist und somit eine Konkurrenz zu Android darstellt.  Das Gerät hat ebenfalls als Konkurrenz zum iPhone App Store und Android Market den OVI Store, aus dem man teilweise kostenlose Applikationen herunterladen kann.

Im nächsten Beitrag werde ich mich den Applikationen widmen.

Hier sind eine recht gute kurze Review und eine recht lange Review des Gerätes zu finden.