Weiteres zum Nokia 900

Alle Tester

Neben mir, Peter Höflehner, Philipp Nagele und Helmut Hackl sind noch Markus aka fin und Vinzenz vom Metalab zur Testakton dazugestossen, die ich nun auch beim Stammtisch kennengerlernt habe. Sie stellen zwei Geräte im Metalab zum Testen bereit, falls jemand das N900 für ein paar Tage ausprobieren möchte.

Im Metalab wird zudem ein Hackathon von 29.1.-31.1. veranstaltet, wo in Gruppen oder allein live Apps gecodet werden.

Nachtrag zur Hardware

Das Gerät ist sehr schnell mit seinem 600 MHz Prozessor und 1 GB Arbeitsspeicher. Es hat einen extra Slot für Micro-SD Karten und das Highlight: ein Display mit 800×480 Pixel Auflösung, meiner Ansicht nach das Killerfeature, da es ein wirklich sehr schönes, nicht pixeliges Display ergibt. Es gibt zudem einen Stylus zum Tippen (wegen der hohen Auflösung, zum Browsen) und eine Zeiss Optik 5MP-Kamera mit Doppel-LED “Blitz“.

Durch das „resistive“ Display entsteht ein netter Nebeneffekt, bei dem sicher alle iPhone User grün vor Neid werden: Man kann einen Anruf im Winter entgegennehmen, ohne die Handschuhe auszuziehen ;)

Aber… es hat keinen Kompass (soll bei der nächsten Version mit Maemo 6 kommen), keinen Trackpoint (vgl. Sony Ericsson, G1) und die Akkulaufzeit ist kurzgesagt eine Katastrophe – hoffentlich eine der Kinderkrankheiten, an der alle neuen Smartphones leiden.

Software

Der Homescreen ist sehr nett. Es lassen sich (auch überlappend, wenn man das will) verschiedenste Widgets auf vier Screens platzieren. Das Hintergrundbild ist austauschbar. Man kann z.B. Kontakte mit Bildchen platzieren, oder den Media Player, Bookmarks, Apps u.s.w.

Übrigens bekommt man ähnlich wie bei Android (und nicht beim iPhone) Notifications in der oberen Leiste angezeigt, wenn man z.B. eine SMS, eine Chat-Nachricht oder Ähnliches bekommt.

Das Gerät bräuchte eigentlich zur Synchronisation mit dem PC die sogenannte Nokia PC Suite (lästig und nicht für Mac…), allerdings habe ich selbst die Software noch nicht installiert, da der Abgleich über meine “Google Mail Exchange Settings” ging (Kontakte und Kalender, aber kein Email. Danke für den Hinweis von Peter).

Weiters gibt es eine Shell (X-Terminal) für die Freunde der Commandline.

Das Handy hat einen Radio FM Sender (und Empfänger!), den man auch als HW-Ad-On für iPods kaufen kann, um z.B. über das Autoradio Musik vom Gerät abzuspielen.

Nokia Maemo bietet eine Karten App, allerdings geht mir persönlich Google Maps, vor allem die Öffi-Routen-Suche sehr ab. Geruchten zufolge sollen aber im Jänner Google Apps geliefert werden.

Chat- und VoIP-Konten wie Skype, Google Talk, Jabber, SIP können unter “Kontakte” out of the box integriert werden, man braucht keinen eigenen Client. Die Sprachtelefonie über Skype funktioniert übrigens hervorragend.

Apps

Zu den Apps gibt es leider nicht besonders viel zu sagen. Der OVI Store ist weiterhin noch nicht fertig (Hinweis: “Ovi Store for Maemo 5 – coming soon!”), aber es soll zukünftig lustige Apps geben, wie etwa, dass man das N900 mit der Wii Remote verbinden und Nintendo Spiele spielen kann. Durch den fehlenden Kompass sind allerdings Augmented Reality Apps eingeschränkt.

Derzeit gibt es über Maemo Select aber schon ein paar wenige Apps. Für WordPress gibt es eine App MaStory, die das bearbeiten erleichtern soll, da WordPress im Nokia-Browser nicht besonders bediehnbar ist (danke für den Hinweis von Peter). Das ForecaWeather Widget ist recht praktisch.

Bekannte Apps wie Fring, Qik und Facebook werden auch schon angeboten.

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ps. Telefoniert hab ich mit dem Gerät übrigens noch gar nicht ;)

pps. Hier ist ein weiterer Testbericht in der Futurezone zu finden, danke Vera für den Hinweis.

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Android Apps und T-Mobile Pulse

Seit geraumer Zeit verwende ich ja das T-Mobile G1 (aka HTC Dream) als privates Phone und habe daher schon einige Zeit mit Android verbracht.

Hier die Apps, die ich verwende:

  • Vorinstallierte Android Apps: Google Maps (auch als Öffi- und Fußweg-Planer!), Kalender, Email, Gmail, SMS, Google Talk, Chrome (Browser, Facebook nur über Browser), Musik (da braucht man einen HW-Adapter für Klingenstecker), Kamera, YouTube
  • Andere häufig benutze Apps vom Android Market: Twidroid (twitter), Netcounter (Datenverbrauch), Battery Graph (Akkuverbrauch), OI Dateimanager (File-Explorer), Close Everything (schließt offene Apps), OI Notepad, WeatherBug, OI Einkaufsliste, Skype Lite Beta, Greed (Feedreader), AndNav2! (Navigationssytem, vgl TomTom), Text-To-Speech Library Extended (braucht man für AndNav2!), barcoo (Barcode Scanner), qik (Video aufnehmen und gleich online stellen), Shazam (Erkennen von Musik vom Lautsprecher)
  • Widgets (auf Home-Screen): Brightness Toggle Widget, Headset Toggle Widget, Kalender
  • Spiele: Labyrinth Lite, Bubble Burst Lite, FML (Fuck My Life, lustige Geschichen), Pacman, Sudoku Free, Tic Tac Toe, Slide Puzzle, Android Space Invaders etc.
    Leider gibt es auf iPhone einige Spiele, die ich im Android vermisse, z.B. Fastlane, Pocket God, Vooch, Zooma, Stoneloops, Peggle.
  • System Apps vom Android Market: Camcorder, Compass, Bubble, JF Updater (Updaten auf andere Android-Firmeware-Versionen, geht nur bei gerootetem Android), Metal Detector, mp3tagger, Taschenlampe, APNdroid (ein und ausschalten der gesamten Netzwerkverbindung, im Ausland sinnvoll), Phonalyzr (Grafische Darstellung der Verwendung)

Wem das nicht reicht, marc (aka murdelta) hat auch eine kleine Liste mit Apps geschrieben, die er am Android Market entdeckt hat.

T-Mobile Pulse

t-mobile pulseDie Firmware verhält sich beim T-Mobile Pulse im Vergleich zum G1 sehr ähnlich. Ein paar kleine Features sind dazugekommen und die Icons für die Applikationen sehen etwas anders aus, aber im Wesentlichen ist alles beim Alten, sodass ich mich gut zurecht gefunden habe.

Leider hat uns T-Mobile dieses mal für die T-Mobile Pulse Testaktion (bei der G1 Aktion schon) kein Screenshot-Tool zur Verfügung gestellt, deswegen muss ich leider auf die Bilchen von anderen verweisen (siehe links).

Die Hardware ist sehr ansprechend, erinnert stark an das iPhone, weil es auch so rund ist und das Display etwas größer ist als das vom G1. Vom Gewicht her dürfte es sehr gleich sein. Die Anwendungen reagieren schnell, so wie ich es von anderen Android Phones auch gewöhnt bin.

t-mobile_pulseMein Eindruck vom T-Mobile Pulse hat sich zu meinem letzten Beitrag allerdings nicht verändert: Die herausschiebbare Tastatur fehlt mir sehr!

Die Software der Onscreen-Tastatur kann zwar durch andere Apps ersetzt werden, aber mir gehen die Tasten wirklich ab, da ich bei der Tippgeschwindigkeit sicher auf ein Drittel herunter gebremst werde. Mein mittlerweile gut trainiertes 10-Finger-auf-2-Daumen-System im Querformat ist durch ständiges Vertippen unbrauchbar geworden und zur iPhone-mäßigen ein-Zeigefinger-Tipperin fehlt mir irgendwie die Geduld – vor allem, seit ich weiß, dass es auch anders geht.

Daher bleibe ich vorerst beim G1 und freue mich schon auf Motorola Droid, ein Android Phone mit Android 2.0 (aka Eclair) und herausschiebbarer Tastatur, das in einigen Monaten kommen soll.