re:publica 2013 in Berlin

re:publica

Dieses Jahr hab auch ich mich zur re:publica in Berlin eingefunden, einer Konferenz über digitale Medien – dem Woodstock für Onliner.

Neben zahlreichen Österreichern (twittert denn gerade überhaupt jemand aus Wien?!) sind selbstverständlich viele andere internationale Gäste zum selbsternannten “Happening” gepilgert. Ob es die Reise wert war, weiß ich noch nicht, allerdings kann ich schon vorab den ersten Tag kurz resümieren: Viel Interessantes, viel Fades, viel Inspirierendes – wie auf jeder Konferenz.

Eine Zusammenfassung der Konferenz folgt selbstverständlich.
re:publica 13

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nachtrag zur EVOTE08

hier nun einige artikel zur EVOTE08 konferenz in bregenz, die von 6. bis 9. 8. 2008 statt gefunden hat und an der ich ebenfalls teilgenommen habe.

e-voting readiness index

robert krimmer stellte auf der EVOTE08 den sogenannten “E-Voting Readiness Index” vor (bericht in der futurezone), der auskunft über die infrastruktur von ländern in hinblick auf e-voting gibg. österreich schneidet bei diesem index – wie zu erwarten – relativ gut ab.

im passenden heise artikel durfte ich mich auch mal verewigen (leider nicht namentlich), denn es wurde eine frage von mir festgehalten, und zwar meine kritik an diesem index – die wissenschaftlichkeit.

programmierwettbewerb für internetwahlsysteme

hier ein bericht zum wettbewerb mehrerer internetwahlsysteme, bei dem ich in der jury mitgearbeitet habe. die drei finalisten hatten die gelegenheit sich vor der EVOTE08 konferenz einer kompetition zu stellen und wurden am ende der konferenz ausgezeichnet.

kritiker, kontrollverlust, transparenz

in einem artikel in der c’t Transparenz, Vertrauen und Kontrolle – Die Einwände der E-Voting-Kritiker zeigen Wirkung berichtet richard sietmannvon der EVOTE08, dem aktuellen stand zum thema e-voting europa- (schweiz, GB, niederlande, estland, rumänien) wie auch österreichweit (im bezug auf die ÖH wahlen).

Jordi Barrat, dessen vortrag auf der EVOTE08 echt herausfordernd ;) war, meinte hier:

„Die Papierstimmzettel in den Wahllokalen sind eine recht simple Technik, aber juristisch gesehen eine sehr ausgefeilte Lösung“ [..]. Jeder Bürger kann der Stimmabgabe und Auszählung beiwohnen und so Teil des Auditprozesses werden. „Ich glaube, dass E-Voting-Systeme niemals diese Art der Transparenz erreichen werden“

papierstimmzettel sind nach wie vor ungeschlagen in einfachheit und tranparenz. oft stellt sich somit die frage, wozu man überhaupt ein neues system mit einer reihe von kompromissen einführen soll, wenn sich das alte bewährt.

rigoros!

heute hab ich mein rigorosum auf der tu wien abgelegt und kann nun den dr. techn. (doctor technicæ) vor meinem namen führen!

wie gehts nun weiter? – eine frage, die mir viele stellen. hier die antworten:

und nebenbei noch arbeiten, urlaub und ein paar parties und hochzeiten, auf denen ich tanzen muss ;)