ein leben ohne todo-listen

wenn ich mir etwas nicht aufschreibe, vergesse ich es. deswegen verwende ich vor allem für die arbeit oder damals für die erstellung der diss todo-listen.

so ist es auch mit terminen bei mir: sind diese ausgemacht, aber nicht im kalender eingetragen, existieren sie nicht. leider, denn so hab ich schon ganz liebe leute unabsichtlich versetzt.

das gleiche mit howtos, die beschreiben, wie ich ein (software-)problem löse. schreib ich mir den lösungsweg von besonders schweren problemen nicht auf, vergesse ich nach ein paar tagen diesen wieder. wenn ich dann ein paar monate wieder vor dem gleichen problem stehe, vergeude ich wieder stunden darauf, den selben weg wieder zu finden. deswegen ist auch ursprünglich mein weblog entstanden – als online howto-sammlung, zu der ich schon viel tolles feedback von anderen entwicklern bekommen habe :)

passend daher der gestrige nicht lustig beitrag “tod-o-liste”:

via nichtlustig.de

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7 thoughts on “ein leben ohne todo-listen

  1. ich könnte ohne meine todolist sprichwörtlich nicht leben. was auf der liste steht muss ich nicht im hinterkopf behalten und somit bleibt die gesamte kapazität für den aktuell zu erledigenden task dem ich mich mit ungeteilter aufmerksamkeit widmen kann.

  2. Geht mir auch so. Wie ich bei David Allen gelernt habe, hilft es enorm alles aufzuschreiben. Und mir hilft es sehr den Überblick zu behalten – vor allem wenn es stressig zugeht.
    Wenn ich den Vergleich ziehe zwischen Leuten, die ToDo-Listen führen und denen, die den Ich-hab-eh-die-wichtigen-Sachen-im-Kopf-Ansatz fahren, beobachte ich deutliche Unterschiede im Output.

  3. Gott, und ich dachte immer, Frauen sind – zumindest was Termine und Kalendereinträge betrifft – diesbezüglich anders strukturiert. Wieder ein Klischee beim Teufel.

  4. Hm. Wenn meine Küche jemals abbrennen sollte, stehe ich vor dem Nichts. Denn der 6-spaltige Familienkalender, der da am Schrank hängt, scheint mit all’ seinen Einträgen und Terminen manchmal mein einziger Daseinsbeweis zu sein.

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