Huawei Watch im Test

Letztens wurde ich gefragt, ob ich die neue Huawei Watch testen möchte, und wer mich kennt, weiß dass ich gerne neue Gadgets in die Finger bekomme. Also habe ich nun dieses Android Wear-Produkt für ein paar Wochen testen können.

Als die ersten Smartwatches auf den Markt kamen, dachte ich mir als Early Adopter, ich brauche unbedingt eine und zwar sofort, war dann aber doch recht enttäuscht, als ich die Motorola Moto 360 und die Apple Watch bei Freunden bestaunen konnte, denn die erste Generation dieser Geräte kostete recht viel und konnte dann aber doch recht wenig. Also war ich auf die nächsten Generationen der Smartwatches gespannt.

Ein kurzer Blick auf die Android Wear Seite von Google zeigt, dass schon viele andere Hersteller wie TAG Heuer, Fossil, Casio, LG, Asus und Sony auf diesen Hype aufgesprungen sind und auch bereits neuere Generationen produziert haben. Smartphones werden (wieder) immer größer, somit ist eine Mini-Version am Handgelenk nur die logische Folge für die praktische Verwendung und Integration dieser Tools in den Alltag.

 

Huawei Watch Unboxing

Die Huawei (gesprochen “(h)Wau-wi”) Watch kommt in verschiedenen Ausführungen mit edel verarbeiteten Metallarmbändern oder in Leder- oder sportlichen Versionen. Ich konnte zwischen einer dekadenten Metallvariante (Rosé-Gold beschichtetes Edelstahlgehäuse und Metall-Gliederarmband) und einem schlichten schwarzen Gehäuse mit passendem Lederarmband wählen und suchte mir letztere aus.

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Was zunächst stark aufgefallen ist, war die edle und aufwändige Verpackung. Das Wearable kommt in einer hübschen Verpackung wie ein Verlobungsring vom Juwelier.

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Für mich persönlich finde ich die Uhr eine Spur zu groß (42mm Durchmesser) und zu dick (11.3 mm) am Handgelenk, aber ich bin es auch nicht gewohnt, Uhren zu tragen und habe sie etwas störend empfunden (Gesamtgewicht 60.5 g, 47 g Korpus), allerdings gefällt mir das runde Design im Gegensatz z.b. zur Apple Watch sehr.

Um die Smartwatch verwenden zu können, muss man zunächst die Android Wear-App auf dem zugehörigen Handy (Android oder iOS!) installieren, denn die Smartwatches selbst haben keine SIM-Karte und funktionieren (derzeit noch) nur mit passendem Handy. Also schnell installiert und über Bluetooth verbunden und schon konnte die Uhr mit meinem Handy kommunizieren.

Huawei Watch im Alltag

Ein gewöhnungsbedürftiger Punkt ist, dass Eingaben ohne Tastatur und nur mit Sprache möglich ist. Also steht man da und spricht mit seiner Uhr, was irgendwie komisch ist, vor allem, wenn sie einen nicht sofort “versteht”, andererseits fühlt man sich etwas wie in “Knight Rider” ;)

Ein weiterer Nachteil ist, dass die Smartwatch ohne Handy nur beschränkt einsetzbar ist, denn die Notifications wie auch GPS-Position und Telefonanrufe funktionieren nur mit drahtlos verbundenem Handy. So kann man z.b. nicht einfach mit der Uhr alleine einen Lauf machen, denn die GPS-Route wird dabei nicht aufgezeichnet und man bekommt auch keine Benachrichtigungen.

Jene Funktionen, die sozusagen “offline” verwendet werden können, sind Schrittzähler, Wecker, optischer Pulsmesser (nicht kontinuierlich sondern nur punktuelle Messung) und natürlich die Anzeige des Datums/Uhrzeit. Durch ein verbautes WLAN-Modul können aber einige Apps auch ohne Handy verwendet werden wie etwa Google-Suche oder Übersetzung.

Im Alltag haben sich recht schnell auch einige weitere Schwächen der Uhr gezeigt: So hält der Akku leider nur 1-2 Tage (300 mAH), je nachdem, wie viel man die Android Watch benutzt. Bei starkem Sonnenlicht kann man das Display nicht besonders gut lesen und trotz Mikrofon fehlt der dazugehörige Laufsprecher, um etwa telefonieren zu können, denn für letzteres braucht man ein Bluetooth-Headset.

Trotzdem macht die Uhr total Spaß und ist sehr praktisch! So kann man direkt am Handgelenk Benachrichtigungen empfangen und über die Google Spracherkennung auch direkt beantworten…

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Notification mit Facebook-Usergesicht

…weiters ist es recht spannend, so seinen Bewegungsaufwand im Alltag zu verfolgen, etwa wie viele Schritte man so macht, wenn man den ganzen Tag zuhause verbringt oder wie viele Kalorien man bei einem 30-Minuten-Lauf so verbrennt.

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Ergebnis nach einem 6km Lauf beim Vienna City Staffel-Marathon

Die Auflösung des Displays ist sehr hoch (AMOLED 400×400 mit 286 ppi) – iPhone-User würden dazu “Retina-Display” sagen. Es ist auch sehr praktisch (allerdings manchmal etwas störend), dass man direkt auf das Handgelenk die App-Notifications erhält und so nicht etwa das vibrierende Handy aus der Hosentasche ziehen muss. Auch nett, ist dass man aus vielen verschiedenen “Watch-Faces” wählen kann.

Etwas gewöhnungsbedürftig ist auch, dass einem die Uhr ständig “zuhört”: Wenn man schnell etwas suchen will oder jemandem texten will, muss man lediglich “OK Google …” sagen und die Uhr macht, was man ihr befiehlt.

Apps, die ich größtenteils verwendet habe, waren LIKE A HIPSTER und Hungry?, Google Now, Fitness-Apps/Pulsmesser, Wetter-Apps, Chat-Apps, Google Music (via Bluetooth mit Lautsprecher verbinden!), Google Translate und Google Navigation. Ein interessantes Feature ist auch der Fernauslöser der Kamera am Handy mittels Smartwatch.

Hardware

Aufgeladen wird die Uhr mittels USB-Kabel, das per Magnet andockt, kontaktloses Aufladen (Induktion) wurde leider nicht verbaut. Das Display ist hinter Saphir-Glas geschützt. Weiters ist das Gerät mit einem Speicher von 512MB RAM (als lokaler Musikspeicher und für Offline-Daten der Apps) und mit Gyroskop, Beschleunigungsmesser und Barometer für Fitness-Messungen ausgestattet.

Was ich bei der Huawei Watch nicht so ganz verstehe ist, dass sie nur einen Knopf hat, den man nur drücken kann, im Vergleich zu der Apple Watch, die zwar auch nur einen Hardware-Knopf hat, den man aber auch drehen kann, um zu scrollen. Wenn man schon einen Knopf verbaut, würde ich dem, wie bei gewöhnlichen Uhren auch, gleich mehrere Funktionen geben (z.b. Herausziehen des Knopfes), aber den Knopf lediglich zum Ein- und Ausschalten des Display bzw. des Geräts zu verwenden, erscheint mir etwas verschwenderisch. Das Samsung Gear S2 enthält z.b. hat eine Lünette als Eingabealternative.

Dafür werden einige gewöhnungsbedürftige “Wrist-Gestures” unterstützt, mit denen man einhändig durch z.b. eine Liste scrollen kann. Das Problem dabei ist, dass man jene Gesten auch aktiviert, wenn man z.b. sich leicht gestikulierend mit jemandem unterhält.

Warten auf Updates

Zu diesem Zeitpunkt teste ich die Huawei Watch mit Android 5.1.1. Mit dem Update von Android 6 soll allerdings der bereits verbaute Laufsprecher aktiviert werden …

… und andere Features wie eine simple Tastatur nachgeliefert werden:

Was auch noch kommen soll, ist ein Doze-Mode zum Batteriesparen und andere Android 6 Features wie auch neue Gesten:

 

Fazit

Mein Fazit bisher: Ambivalent.

Contra:
– teuer
– kurze Akkulaufzeit (1-2 Tage)
– einige Hardware-Features fehlen: GPS, SIM-Karte, Umgebungslichtsensor, Klinken-Ausgang, Induktionsaufladen etc.

Pro:
– fancy!
– Design / Display
– Benachrichtigungen am Handgelenk

Ob die moderne Huawei Watch tatsächlich den saftigen Preis von fast 350€ Wert ist, muss also jeder für sich selbst entscheiden. Ich jedenfalls freue mich auf zukünftige Generationen der Smartwatches!

Weiters werde ich einen Artikel über das Marshmellow Update schreiben! So stay tuned :)

Andere Reviews

blog.huawei.at

Huawei Watch im Test: Luxuriöse Smartwatch mit Macken

Android-Wear luxuriös verpackt

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12 things I hate about iOS development

Originally posted as “10+ things I hate about iOS development” on Medium March 11.

As you might know, I finally released the first iOS versions of LIKE A HIPSTER and Hungry?. So I finally stumbled upon iOS development, although I tried to avoid for so long. And I’m not very happy with it.

I like to try out new technologies. I love to play around with stuff, especially mobile. So I submitted some more or less serious Android apps in the Google Play Store and developed also professional Android apps for Keyosk Tablets and Freewave. Since I already program with Java for 15 years now, it’s fun to develop Android apps because there are no obstacles concerning the language and it’s a very well thought-through framework.

But iOS is different. Why? Here are at least 10 reasons:

1. Swift is not intuitive

You can program iOS apps natively in Objective C or Swift. First I tried to learn Swift on my own because it’s the successor of Objective C (why learn an ancient language when starting iOS development from scratch?) but I soon realized that Swift and I were not made for each other. I never tried Objective C but Swift is super unintuitive and as some of you also might know I’m very impatient. But also pragmatic – so I checked some (Cordova) alternatives such as React Native and finally found Ionic. And this time it was love at first sight!

I’m a Java back-end (and Android) developer but usually I try to see the full picture of a software project so I would rather be called a “full-stack developer” nowadays. Usually I try to avoid front-end development because there are for sure better skilled people out there adjusting CSS and that other hardcore FE stuff, but with my current project George I slipped into AngularJS, which is very nice to work with, when you are used to the “law and order” of Java (I already had a talk or two about AngularJS at some conferences – here are my slides from Berlin).

Ionic is based on AngularJS so for me it was the perfect choice since I was already familiar with AngularJS. But developing for iOS means to use OS X.

2. Must use OS X

There is no way around it! You have to use OS X to build the iOS binaries and I never was a Mac user. Coming from the Java world which was from the very beginning conceptualized as platform independent it is strange to be bound to an OS.

So what I did was to virtualize OS X. Yeah, you might think now “WTF?”, but I really did! Some people warned me about it because it would be too slow or to complicated or so but I though I’ll give it a try anyway because “how hard can that be?” (famous last words!) and I really didn’t want to buy an overpriced MacBook.

So what I did was to get my hands on an OS X image and virtualize it with Oracle VirtualBox, which worked pretty well. The VM is fast, not slow at all! Also with the virtualization I didn’t have to switch computers all the time.

The only disadvantage of OS X as VM is that VirtualBox has a limitation of screen resolution on the virtual machine’s window in your original OS. So the VM’s window does not scale. But at least it is Unix… -ish.

3. Must use XCode

Another very limiting fact about developing iOS is that you can only upload the binaries in XCode! As far as I know there are alternative possibilities to the IDE such as JetBrains’ AppCode or alternatives to the build tools e.g. Fastlane or Ionic (also uses its own build tools) but you have to use XCode (at least from command-line) to submit the artifact to the iTunes app store.

I don’t like proprietary software. I’m an open source girl. And being limited and bound to something is kind of strange to me. So for actual development I use WebStorm that is per se a JavaScript IDE and then I commit the iOS stuff with Git to OS X and build and submit it there with XCode.

The one good thing about XCode is that the emulators start very fast. When starting an Android emulator you have to wait a minute or so for the Android OS to fully start up. At least one small advantage of iOS development.

4. Paid Apple developer account

If you want to contribute to the iTunes app store you have to buy a developer license. That’s very strange: So the community builds killer-features for the iPhone and they also have to pay for that?

It’s around €/$ 100 a year! At this point I don’t even see that the app will amortize this 100 euro/dollars in the foreseeable future.

In contrast to that gorgeous Android land it’s free to publish withing the developer program, you just have to pay a registration fee of $25.

5. Certificates, certificates, certificates

Generally speaking certificates and encryption are awesome! It’s the only way to secure communication or authenticate and authorize in a proper way.

For iOS development you need a bunch of certificates. Many certificates. Far too many! You need two for yourself (iOS Development and iOS Distribution). Then you need to register each of your development devices (e.g. your iPhone and iPad). Next you need to register your apps themselves (“App Identifier”) and last but not least you need a bunch of “iOS Provisioning Profiles”, again two per app – one for distribution and one for development – and also three (!) iOS Team Provisioning Profiles (at least they are managed by XCode itself).

In Android you just have two Java key-stores, one for development and one for releases. That’s it. Super secure and easy.

6. Keychain Access my ass

Unfortunately at one point the “Apple Worldwide Developer Relations Certification Authority” certificate expired (after only 2 years…) and it took me several hours to find out what was wrong because the error message just told me that my app developer certificates were not valid. Googling and trying to change my certificates also broke the currently published apps… Finally I got the right google-hit that this one certificate was expired. It was hidden in the Keychain Access tool by default, well because it was expired. But I already destroyed all my dear certificates, so I had to create all of them again.

Having all those certificates and your bought license you can finally start developing. In XCode of course.

7. XCode is too complicated

XCode is strange. Very strange. Especially when you are used to (Java) IDEs like IntelliJ, Eclipse or Android Studio.

For example if you want to release a build you have to add all these different versions of the app icons and launch images. Why aren’t they just generated automatically?

many many different icons

If you use Ionic it already generates a bunch of these icons and launch images in different resolutions but still you have to create a hand-full of them manually. And you have to associate these icons to the proper versions. It’s like playing Memory for developers!

And you’ll find the build artifacts under “Organizer”. Totally plausible, isn’t it? Why don’t you just call this menu item “Artifacts” or “Archive”?

Also you cannot archive an artifact if currently an emulator is selected as run-time device. Why not just automatically archive it for the default generic device?

Just to compare iOS and Android I’ll show you the number of clicks you need to release a version. In XCode you need to:

  • Click “Build”
  • Click “Archive” → the “Organizer” opens
  • select your version
  • click “Upload to App Store..” → a pop up opens
  • every single time you have to select our “Team”. Why not use defaults? This point will not change that often
  • send to Apple by clicking “Upload”

In Android Studio it’s:

  • Click “Generate signed APK” → a dialog opens
  • (enter keystore password if you like and) click “Next”
  • (choose build type and path if you like and) click “Finish”

This is only half the number of steps! And I also think the last step in Android Studio is not really necessary.

Apple always proudly presents its software and other products as super usable, but I really have to admit that, at least for the developer tools and developer experience, this does not seem to be the case.

 

8. Apple-XML

I call it “Apple-XML” because iOS uses XML in an unusual way, especially for the plist-file (Property List file), which is a config file for your iOS app. If you are lucky you don’t have to adapt it at all because the Cordova build tool already alters it for you but I ran into a Cordova plugin bug so I had to adjust this file myself.

Apple does not use the “proper” XML standard way such as:

<key name=”name”>value</key>

but in a way where key and value alternate in a list:

<plist version=”1.0″>
<key>name1</key>
<string>value1</string>
<key>name2</key>
<string>value2</string>

OK, this is very technical (and correct XML) and I also think it’s not a super bad thing but it just “itches” in by brain and I cannot scratch it.

9. iOS development limitations

There are unnecessary limitations developing iOS such as: You cannot use a transparent PNG as icons. Why not? A transparent icon would be so much nicer on the iPhone home screen!

It would also be very, very nice to use a GIF as launch image in iOS, but this is also not possible in Android.

10. Bad Usability of the iTunes Connect website

I just sum up some usability points:

  • The iTunes connect website does not work properly on Android’s internal chrome browser! The lower part of the website simply does not show up. That was pretty annoying since last weekend I was AFK and only had my Nexus with me and wanted to add Beta users to my iOS apps.
  • The website has a timeout of 30 minutes or so and it has disabled the possibility to save your password in your browser. Well Apple takes security serious, but in the wrong way! Every time I go to the iTunes website I have to enter my password which is very bad because of possible sniffing attacks, key-logger, or person simply standing behind you (“shoulder surfing”) if you have to enter your password all the time.
  • The website is also broken in that way that when you ran into a timeout you’re redirected to the the login form three times in a row because of improper session management. I hope, they’ll fix that soon!
  • Every time you submit a new release you have to pass several steps until you can finally submit a new version. You also have to answer the same questions all the time (does your app use encryption? does your app use ads?). But in a way that is consistent with XCode ;)
  • When you want to update your apps’ screenshots it also gets a little bit difficult: When you generate the screenshots on your emulators or devices you usually identify the device e.g. “iPhone 5”, “iPhone 6S” etc, but when you have to upload the iPhone 5 screenshot, iTunes Connect just shows you the screen-size e.g. “3,5 inch”, “4 inch”, “4,7 inch”, “5,5 inch”! Ok, maybe you might say now, that every iOS developer knows the resolutions of all iOS devices by heart, but I tell you, that’s again just one other point of your Tech-Stockholm Syndrome.

11. Crash TestFlight

I almost forgot to mention TestFlight, Apple’s beta testing tool! It is – you might guess it – complicated. A developer can add very good friends or other abusable people as Alpha or Beta testers and I’m very glad for every single one of them.

So you start adding their Apple ID email addresses and TestFlight sends them an email invite. To make things a little bit more juicy this email has to be opened on the test device itself, and since some people use a different email address as Apple ID than they regularly do, this is the first difficult obstacle for some. After opening the invite email on the device the poor testers have to install the TestFlight app on their device! So you need an app to test an app. At least the testers can submit feedback though this app – but actually no one did so far, they just texted me directly.

Another advantage of a distinct test management app would be to show you pending invitations for other app, but for some reason TestFlight doesn’t!

With Android you can decide whether you want to create an open or a closed Beta or Alpha (cannot choose that in iTunes), just add these people and they get the updates pushed via the Play Store. OK, they also receive an email and have to click on a confirmation link, but no special strings attached.

If you want to release a new Beta you have to wait for an Apple review, that might take some days (usually 5 days) and when the artifact is accepted by the Apple consortium is also is not directly published as Beta, but you again have to click yourself through the dialogs.

At least you don’t need a review with Alpha releases, but you cannot simply add Alpha users, you have to define a certain role for them in your company in iTunes Connect. So, who wants to be my new Alpha tester slash Chief Legal Officer?

12. No Hot-Fixes!

Last but not least: There is no extra workflow for hot-fixes!

This would be a killer argument against iOS development: If you find a bug or even if you find out you uploaded the wrong screenshot you have to wait for a new release to be approved.

If you are lucky you can request (with a simple contact form) a quicker release but this is not the standard way and Apple does not guarantee anything. So you release the bug-fix and hope for the best. And wait, 2–3 day or up to a week, to get your bug-fix deployed or app store entry changed.

In Android all releases are deployed in 2–3 hours. Just FYI ;)


Describing all of these problems I had with the setup and development of my iOS apps I’m even more proud that I was finally able to release the iOS versions of my apps LIKE A HIPSTER and Hungry?.

Kudos?


TL;DR  iOS sucks, long live queen Android!

Meine erste Android App

Für mein Foodblog chefbabe.at habe ich eine Android App geschrieben:

chefbabe_app

Sie repräsentiert die Android App Version des Foodblogs chefbabe.at

Die köstliche Chefbabe App ist da! :)

chefbabe.at jetzt auch auf deinem Android-Telefon.
Nie mehr ein Rezept versäumen mit der Sofort-Benachrichtigung.
Kreative Idee gefällig? Einfach schütteln!

google play

Features:
– Liste der Rezepte inkl. “Schmökern”-Ansicht (nur Bilder), Nachladen bei Scrollen, Ansicht des Blogbeitrags, “Neu laden”…
– Schüttelfunktion! (Zufallsrezept)
– Benachrichtigungen bei neuen Rezepten
– Teilen eines Rezepts
– Suchen
– Über-Seite (wer kocht hier?)

Chefbabe.at ist das erste Foodblog* mit eigener App. Viel Spaß beim Mitnaschen! :)

Herunterladen und Bewerten unter: https://play.google.com/store/apps/details?id=at.electrobabe.chefbabe

Android-Handy verloren oder gestohlen?

Mit wurde vor kurzem mein geliebtes Nexus S gestohlen. Anfangs war ich etwas panisch, was dann alles zu erledigen ist, deswegen schreibe ich mir (und euch) eine Checkliste:

  • Google-Passwort ändern!
  • SIM-Karte sperren lassen und neue SIM-Karte organisieren (leider schickt Bob die per Post zu, also paar Werktage warten)
  • Diebstahls- oder Verlustanzeige bei Polizei aufgeben
  • Ersatzhandy mit Ersatznummer besorgen. Freunden/Familie/Firma bekannt geben
  • Neues Handy kaufen! Tipp: bei willhaben.at. Ich hatte mein neues innerhalb von paar Stunden organisiert zu ca. 75% des Listenpreises mit 2 Jahren Garantie

Hilfereiche Apps in diesem Zusammenhang:

  • MyBackupPro: Macht lokal oder online ein Backup der Apps, Daten, Bilder, Einstellungen etc.
  • Lost Droid Finder: eine von vielen Android Finder Apps. Man kann eine SMS an’s Handy schicken und bekommt eines zurück mit der genauen GPS-Position oder man bekommt eine SMS, wenn eine neue SIM Karte eingelegt wurde.

.

Nachtrag:Leider stellt Google Backup und MyBackup Pro nicht alle Daten wieder her. So muss man noch folgendes machen, nachdem man das Backup eingespielt hat:

  • sich bei allen Apps wieder anmelden
  • Sicherheitsmuster wieder einrichten
  • Widgets auf dem Homescreen
  • Custom-Klingelton (mp3 kopieren in /media/audio/ringtones)
  • Sprache&Eingabe: Rechtschreibungsprüfung ausschalten

iPhone 4 Test

Nach den Testaktionen maemo N900, T-Mobile G1 und T-Mobile Pulse habe ich nun für eine Marketing-Aktion von T-Mobile das iPhone 4 für einige Tage testen können. Hier mein Fazit:

Software

Die erste Hürde war es iTunes zu installieren. Ohne der Software (und Kabel!) gibt es keine Synchronisation der Kontakte/Termine/Mails (außer man richtet Exchange ein), man kann das Gerät nicht auf Werkseinstellungen zurücksetzen, man kann keine Musik oder Bilder transferieren, oder Updates installieren, oder Backups erstellen. Zudem braucht man auch ein Kabel bzw. einen Rechner, wo iTunes läuft – es gibt keine OTA Synchronisation, wie bei Android.

Applikationen (kurz Apps) kann man sich zwar online runterladen, allerdings braucht man einen iTunes Account. Und um einen anzulegen, muss man 109(!) Seiten AGBs zustimmen!

Einen Vorteil hat das iPhone derzeit gegenüber anderen Systemen, der allerdings vermutlich nicht lange anhalten wird: Es gibt so viele coole Apps und Spiele nur für iPhone: Peggle, Hipstamatic, Avatar, Plants vs. Zombies, DoodleJump, Sonic 2…

Bei der Handhabung fehlen mir die obere Menüleiste, die es bei Maemo/MeeGo und Android gibt, und weitere Buttons z.b. der Zurück-Button beim Android G1. Oft vermisste ich auch das Kontaxtmenü, quasi “rechter Mausklick”, das kommt, wenn man lange tippend mit dem Finger auf einer Stelle bleibt.

Zur Hardware

Die Verarbeitung ist wirklich sehr schick, vor allem das Display ist gelungen, das Gerät ist schnell, allerdings mangelt es bei der Umsetzung. So habe ich das Antennen-Empfangsproblem nachstellen können, wobei der Mobilfunk-Empfang abbricht, wenn man das Gerät an der falschen Stelle am Gehäuse anfasst.

Neue Features wie Multitasking, Video-Aufnahme, und eine Kamera mit Blitz sind zwar nett, aber schon längst gang und gäbe bei Android-Geräten, deswegen keine Aufregung meinerseits wert.

Die 5MP-Kamera löst sehr schnell aus, die Qualität der Bilder und Videos ist ok, allerdings wird beim Video aufnehmen nicht erkannt, dass es sich um ein hochformatiges Video handelt, womit man das Video im nachhinein bearbeiten muss.

FaceTime ist die neue Apple Video-Telefonie, die mit dem iPhone 4 kommt, allerdings ist das alles nicht so einfach, da man zusätzlich WLAN-Zugang braucht, und man nur mit iPhone4-Nutzern videotelefonieren kann.

Fazit

Ich habe das Gerät leider nur sehr kurz testen können, da das Gerät nach ein paar Tagen wieder zurückgegeben werden musste. Ich hätte es lieber für ein paar Wochen etwa als Firmenhandy gehabt, da man im Alltagsgebrauch auf viele Dinge drauf kommt.

Es gibt zahlreiche Benutzerberichte in Blogs und Zeitschriften, die ich nicht zitieren möchte. Für mich persönlich mangelt es beim iPhone4, wie auch bei allen Apple-Produkten, am Preis-Leistungsverhältnis. Weiters habe ich beim iPhone4 nichts Revolutionäres gefunden, das nicht bereits umgesetzt wurde. Jedem, der mich derzeit nach einer Einkaufsempfehlung für Mobiltelefone fragt, kann ich somit weiterhin getrost das Samsung Galaxy S empfehlen.

Nokia N900

Zusammen mit Helmut Hackl, Peter Höflehner und Philipp Nagele werde ich für ambuzzador und Nokia die kommenden Wochen das Nokia N900 testen. Alle Blog-Beiträge werden auf www.NokiaAppForum.com gefeatured.

An den aktivsten/interessiertesten Leser meines Blogs, der sich mit vielen Ideen rund um das N900 und neue Apps beteiligt, möchte ich dann das Gerät ebenfalls für ein paar Tage zum Testen vergeben.

Gegen Ende der Testaktion wird es einen Wettbewerb für Applikationen aus unterschiedlichen Bereichen geben. Im Februar folgt schließlich eine Mobile Developers Forum-Konferenz in Hagenberg rund um das Thema Maemo, an der ich ebenfalls teilnehmen werde.

Ich habe bereits bei der Testaktion fürs T-Mobile G1 und für das T-Mobile Pulse für ambuzzador und T-Mobile teilgenommen und bin mittlerweile Android-Jünger geworden. Daher bin ich auch sehr auf weitere Open Souce-Betriebssysteme für Mobiltelefone gespannt.

Ein kurzer Überblick über das N900

Vom Design und der Haptik gefällt mir das N900 schon mal sehr gut. Die herausschiebbare QWERTZ-Tastatur, die ich beim T-Mobile Pulse schmerzlich vermisst habe, ist beim N900 schmäler als beim G1, aber für zarte (Frauen-?)Finger gut zu bedienen. Das Gerät kommt mit einem 600 MHz Prozessor und 1 GB Arbeitsspeicher, einem 3,5-Inch Touchscreen mit mehreren Homescreens, einer 5MP-Carl Zeiss-Kamera, 32GB Speicher, WLAN, GPS, Quadband etc. und kleinen Spielereien, wie einem Ständer, sodass man das Gerät schräg aufstellen kann, um Filme zu sehen.

Das Gerät verwendet bereits den ab 2010 von der EU mittels Richtlinie geforderten Standard-Micro-USB-Anschluss.

Eine kleine Nerverei ist mir allerdings auch schon aufgefallen: Im Vergleich z.B. zum iPhone muss man auf das Display recht stark mit dem Finger Druck ausüben (“resistives” Display), damit die Geste erkannt wird.

Das Gerät kommt nicht mit Symbian als Betriebssystem, wie bei Nokia SmartPhones üblich, sondern mit dem Linux-Betriebssystem Maemo 5, das opensource ist und somit eine Konkurrenz zu Android darstellt.  Das Gerät hat ebenfalls als Konkurrenz zum iPhone App Store und Android Market den OVI Store, aus dem man teilweise kostenlose Applikationen herunterladen kann.

Im nächsten Beitrag werde ich mich den Applikationen widmen.

Hier sind eine recht gute kurze Review und eine recht lange Review des Gerätes zu finden.

Android Apps und T-Mobile Pulse

Seit geraumer Zeit verwende ich ja das T-Mobile G1 (aka HTC Dream) als privates Phone und habe daher schon einige Zeit mit Android verbracht.

Hier die Apps, die ich verwende:

  • Vorinstallierte Android Apps: Google Maps (auch als Öffi- und Fußweg-Planer!), Kalender, Email, Gmail, SMS, Google Talk, Chrome (Browser, Facebook nur über Browser), Musik (da braucht man einen HW-Adapter für Klingenstecker), Kamera, YouTube
  • Andere häufig benutze Apps vom Android Market: Twidroid (twitter), Netcounter (Datenverbrauch), Battery Graph (Akkuverbrauch), OI Dateimanager (File-Explorer), Close Everything (schließt offene Apps), OI Notepad, WeatherBug, OI Einkaufsliste, Skype Lite Beta, Greed (Feedreader), AndNav2! (Navigationssytem, vgl TomTom), Text-To-Speech Library Extended (braucht man für AndNav2!), barcoo (Barcode Scanner), qik (Video aufnehmen und gleich online stellen), Shazam (Erkennen von Musik vom Lautsprecher)
  • Widgets (auf Home-Screen): Brightness Toggle Widget, Headset Toggle Widget, Kalender
  • Spiele: Labyrinth Lite, Bubble Burst Lite, FML (Fuck My Life, lustige Geschichen), Pacman, Sudoku Free, Tic Tac Toe, Slide Puzzle, Android Space Invaders etc.
    Leider gibt es auf iPhone einige Spiele, die ich im Android vermisse, z.B. Fastlane, Pocket God, Vooch, Zooma, Stoneloops, Peggle.
  • System Apps vom Android Market: Camcorder, Compass, Bubble, JF Updater (Updaten auf andere Android-Firmeware-Versionen, geht nur bei gerootetem Android), Metal Detector, mp3tagger, Taschenlampe, APNdroid (ein und ausschalten der gesamten Netzwerkverbindung, im Ausland sinnvoll), Phonalyzr (Grafische Darstellung der Verwendung)

Wem das nicht reicht, marc (aka murdelta) hat auch eine kleine Liste mit Apps geschrieben, die er am Android Market entdeckt hat.

T-Mobile Pulse

t-mobile pulseDie Firmware verhält sich beim T-Mobile Pulse im Vergleich zum G1 sehr ähnlich. Ein paar kleine Features sind dazugekommen und die Icons für die Applikationen sehen etwas anders aus, aber im Wesentlichen ist alles beim Alten, sodass ich mich gut zurecht gefunden habe.

Leider hat uns T-Mobile dieses mal für die T-Mobile Pulse Testaktion (bei der G1 Aktion schon) kein Screenshot-Tool zur Verfügung gestellt, deswegen muss ich leider auf die Bilchen von anderen verweisen (siehe links).

Die Hardware ist sehr ansprechend, erinnert stark an das iPhone, weil es auch so rund ist und das Display etwas größer ist als das vom G1. Vom Gewicht her dürfte es sehr gleich sein. Die Anwendungen reagieren schnell, so wie ich es von anderen Android Phones auch gewöhnt bin.

t-mobile_pulseMein Eindruck vom T-Mobile Pulse hat sich zu meinem letzten Beitrag allerdings nicht verändert: Die herausschiebbare Tastatur fehlt mir sehr!

Die Software der Onscreen-Tastatur kann zwar durch andere Apps ersetzt werden, aber mir gehen die Tasten wirklich ab, da ich bei der Tippgeschwindigkeit sicher auf ein Drittel herunter gebremst werde. Mein mittlerweile gut trainiertes 10-Finger-auf-2-Daumen-System im Querformat ist durch ständiges Vertippen unbrauchbar geworden und zur iPhone-mäßigen ein-Zeigefinger-Tipperin fehlt mir irgendwie die Geduld – vor allem, seit ich weiß, dass es auch anders geht.

Daher bleibe ich vorerst beim G1 und freue mich schon auf Motorola Droid, ein Android Phone mit Android 2.0 (aka Eclair) und herausschiebbarer Tastatur, das in einigen Monaten kommen soll.